Förderer und Partner

Pinakotheks-Verein

Ein Museum bleibt nur dann lebendig, wenn es Freunde und Förderer findet, die sich persönlich mit seinen Zielen verbunden fühlen und die bereit sind, einen Beitrag zur Ergänzung der Sammlung zu leisten.

Der Verein fördert die Alte und Neue Pinakothek beim Ausbau ihrer Sammlungen durch den Ankauf von Kunstwerken und durch die Unterstützung beider Museen bei deren Aktivitäten für Besucher und Interessenten. Außerdem veranstaltet er regelmäßig Führungen, Besichtigungen, Vorträge und gelegentlich Reisen. Mitglieder und Förderer werden darüber hinaus auch zu Ausstellungseröffnungen sowie zu Abend- und Tagesführungen in den Pinakotheken eingeladen.

Der Pinakotheks-Verein ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in München mit derzeit etwa 400 Mitgliedern und Förderern. Ursprünglich wurde er gegründet, um den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Alten Pinakothek zu unterstützen. Als dies erfolgreich abgeschlossen war, wurde der Satzungszweck erweitert und umfasst heute die Förderung der Alten und Neuen Pinakothek mit deren Sammlungen. Die Pinakothek der Moderne wird durch eigene Fördervereine unterstützt.

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie zu den Mitgliedern des Pinakotheks-Vereins zählen zu dürfen.

Flyer des Pinakotheks-Vereins (PDF, 2,8 MB)

Erwerbungen

Seit den 1960er Jahren erwirbt der Pinakotheks-Verein regelmäßig Kunstwerke für die Alte und Neue Pinakothek. Dazu zählen vor allem Gemälde, aber auch einige Skulpturen, wie „Der Narr“ von Picasso aus dem Jahr 1905. Die jüngste Erwerbung stammt aus dem Jahr 2008, als Willem Kalfs „Stillleben mit Porzellankanne“ für die Alte Pinakothek angekauft werden konnte.

Eine Übersicht aller Erwerbungen finden Sie in der Broschüre (PDF, 1 MB) des Pinakotheks-Vereins. 

Schirmherren, Kuratorium und Vorstand

Schirmherren des Vereins sind:
Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Der Bayerische Ministerpräsident
Der Chef des Hauses Wittelsbach

Ein Kuratorium, dessen Mitglieder in dreijährigem Turnus berufen werden, unterstützt den Vorstand des Vereins und bildet die Brücke zu Mäzenen der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Dem Kuratorium gehören derzeit an:
S.K.H. Herzog Franz von Bayern  (Vorsitzender), Dr. Wilhelm Winterstein, Dr. Paul Achleitner, Karin Berger, Konrad O. Bernheimer, Dr. Nikolaus von Bomhard, Dr. Wolfgang Büchele, Prof. Dr. Hubert Burda, Dr. Gerhard Cromme, Prof. Dr. Laurenz Czempiel, Georg Fahrenschon, August von Finck, Franz Haniel, Dr. Paul-Bernhard Kallen, Dr. Jürgen F. Kammer, Maja Oetker, Dr. Rudolf Pesl, Dr. Helmut Röschinger, Fritz Schäfer, Monika Schinzler, Dr. Dr. h.c. Albrecht Schmidt, Peter Schwarzenbauer, Bettina von Siemens, Dr. Wolfgang Sprißler, Axel Strotbek, Dr. Peter-Alexander Wacker, Dr. h.c. Frank-J. Weise, Georg von Werz, Dr. Werner Zedelius

Dem Vorstand gehören an:
Elisabeth Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Vorsitzende
Heinz Laber, stv. Vorsitzender
Gerd Amtstätter, stv. Vorsitzender und Schatzmeister
Heinrich Hamann
Rudolf Hilbert, Schriftführer

Mitgliedschaft

Mit einer Mitgliedschaft im Pinakotheks-Verein können auch Sie einen wichtigen persönlichen Beitrag leisten für die Weiterentwicklung der Sammlungen und ein lebendiges Auftreten der beiden Pinakotheken. Angesichts gekürzter staatlicher Museums-Etats bedarf es dieser Unterstützung durch privates Mäzenatentum mehr als je zuvor.

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie als Mitglied des Pinakotheks-Vereins zu gewinnen. Die Mitgliedschaft können Sie durch Beitritt als ordentliches Mitglied oder Förderer erwerben. Bitte unterstützen Sie eine gute Sache.

Der Jahresbeitrag ist gestaffelt und beträgt 
für ordentliche Mitglieder:
- natürliche Personen 300 Euro
- juristische Personen 1.000 Euro

für Förderer:
- natürliche Personen 1.000 Euro
- juristische Personen 5.000 Euro

Mitgliedern unter 35 Jahren kann auf Antrag eine Beitragsermäßigung auf 80 Euro gewährt werden. Der Beitrag und eventuell darüber hinausgehende Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Beitrittsformular (PDF, 85 KB)

Satzung (PDF, 250 KB)

Kontakt

Pinakotheks-Verein
Verein zur Förderung der Alten und Neuen Pinakothek in München e.V.
Barer Straße 29
80799 München 

T +49 (0)89 23805 102
F +49 (0)89 23805 209
E-Mail: info@pinakotheksverein.de

Abbildung: Thomas Gainsborough, Mrs Thomas Hibbert, 1786
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München
1977 vom Pinakotheks-Verein erworben

 

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne

PIN. wurde 1965 unter dem Namen „Galerie-Verein“ gegründet mit dem Ziel zeitgenössische Kunst nach München zu holen. Seit 50 Jahren engagiert sich der Verein für die Sammlung Moderne Kunst und die Staatliche Graphische Sammlung und hat in dieser Zeit über 1.200 Arbeiten für die Sammlungen in der Pinakothek der Moderne erworben. Als herausragende Arbeiten seien das "Triptychon" von Bacon, das "Ende des 20. Jahrhunderts" von Beuys, Arbeiten von Nauman, Baselitz, Polke, Richter und Warhol erwähnt. Seit 2012 engagiert sich PIN. auch für das Architekturmuseum und die Neue Sammlung und unterstützt diese in Ihren Vorhaben. Alle Direktoren/Innen der vier Sammlungen in der Pinakothek der Moderne sind kraft ihres Amtes geborene Mitglieder des Vereinsvorstands.

Anliegen ist, dem Haus zu größtmöglicher Aufmerksamkeit und Lebendigkeit zu verhelfen. Dem Erwerb von zeitgenössischer Kunst für die Sammlungen der Pinakothek der Moderne kommt dabei eine ebenso große Bedeutung zu, wie der Unterstützung von Ausstellungen und sozialer Vermittlungsprojekte. Seinen über 850 Mitgliedern bietet PIN. ein umfangreiches Programm mit ca. 70 Veranstaltungen im Jahr, bestehend aus Führungen, Previews, Atelierbesuchen, Künstlergesprächen, Vorträgen und Reisen. Für junge Kunstinteressierte unter 40 Jahren bietet der PIN. Young Circle zudem ein eigenes Programm. PIN. ist Gastgeber der jährlichen PIN.-Party mit Benefizauktion, die jedes Jahr im November zugunsten der Pinakothek der Moderne stattfindet. PIN. ist zudem Gastgeber der PIN.-Party mit Benefizauktion, die jedes Jahr im November zugunsten der Pinakothek der Moderne stattfindet.

Kontakt

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.                    
Geschäftsstelle
Gabelsbergerstraße 15, Rgb links
80333 München

T +49 (0)89 189 30 95 0
F +49 (0)89 189 30 95 19
E-Mail: info@pin-freunde.de

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:
Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.30

Zur Internetseite von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne  

Stiftung Pinakothek der Moderne

Die 1994 gegründete Stiftung Pinakothek der Moderne ist aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass bürgerschaftliches Engagement notwendig ist, um unserer Gesellschaft entscheidende Impulse für ihre Weiterentwicklung zu geben. Mit Spenden in Höhe von rund 13 Millionen Euro ermöglichte sie den Bau der Pinakothek der Moderne. Seitdem unterstützt die Stiftung, die über den Einsatz ihrer Mittel selbst bestimmen kann, die Sammlungen der Pinakothek der Moderne besonders im Hinblick auf die räumliche und funktionale Vermittlung von Kunst. In diesem Sinn hat die Stiftung 2009 die Initiative ergriffen, eine stärkere Aktivierung des Kunstareals München zu fördern. Ziel ist es, den Zugang zu den Sammlungen zu vereinfachen, ihre Sichtbarkeit zur erhöhen und ihre Vernetzung untereinander zu fördern.

Kontakt
Stiftung Pinakothek der Moderne
Gabelsbergerstraße 15, Rgb links
80333 München

T +49 (0)89 3351 50
F +49 (0)89 3351 68
E-Mail: info@stipimo.de

Zur Internetseite der Stiftung Pinakothek der Moderne

International Patrons of the Pinakothek

Die „International Patrons of the Pinakothek" sind ein seit 2006 in den USA und seit 2010 in Deutschland institutionell verankerter Förderkreis, der sich für den Ausbau des nationalen und internationalen Netzwerks der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Museen in der Pinakothek der Moderne einsetzt. Die Patrons unterstützen Ankäufe, Ausstellungen sowie wissenschaftliche Programme und Publikationen, insbesondere im Bereich der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.

Seit ihrem Bestehen haben die Patrons mit Erwerbungen von Schlüsselwerken von Fred Sandback, Dan Flavin, Philip Guston und Alex Katz einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Sammlungen amerikanischer Kunst in der Pinakothek der Moderne geleistet. Dank ihrer Unterstützung wurden zwei groß angelegte Retrospektiven zu Dan Flavin (2006) und Arnulf Rainer  (2010) realisiert und Gemälde Rainers wie auch Willem de Koonings haben ihren Weg ins Museum gefunden. 2011 förderten sie die Ausstellung "John Chamberlain. Curvatureromance" wie auch den institutionsübergreifenden AMERICAN SUMMER. 2012 folgten ein Willem de Kooning Kolloquium und ein Benefizdinner mit John Elderfield, der kurz zuvor eine große Retrospektive des Künstlers am New Yorker MoMA kuratiert hatte. Überdies ermöglichten die Patrons ein Künstlergespräch mit Richard Tuttle, das im Kontext einer Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers aus Münchner Privatsammlungen an der Pinakothek der Moderne stattfand. 2013 erscheinen von den Patrons geförderte Werkverzeichnisse, einerseits zu den Ryoanji-Zeichnungen von John Cage, andererseits zu den Druckgraphiken von Al Taylor. Weiterhin finanzieren sie gegenwärtig eine 18-monatige Forschungskooperation zwischen der Sammlung Moderne Kunst und den Harvard-Art-Museen zu den Multiples von Joseph Beuys.

Die Patrons bieten Privatpersonen und Unternehmen mit Besitz in den Vereinigten Staaten die Möglichkeit zur Förderung der Pinakothek der Moderne durch Schenkungen in Form von Kunstwerken oder Geldspenden, die nach amerikanischem Steuergesetz absetzbar sind. Gleichzeitig ermöglichen Sie Steuerabschreibungen nach deutschem Gesetz. Als gemeinnützige Organisation sind die Patrons überdies im Netzwerk von Transnational Giving Europe (TGE) registriert und können somit Spendern aus dem europäischen Umfeld für jede grenzüberschreitende Spende den Steuervorteil bieten, der gemäß der Gesetzgebung in ihrem eigenen Land gilt.

Auf diese Weise ergänzt dieser hochkarätige Förderverein die anderen Freundeskreise an den Häusern und stärkt die Ziele der Pinakotheken im engen Austausch mit der Leitung der Häuser. 

Kontakt

International Patrons of the Pinakothek e.V.
Dr. Corinna Thierolf
Pinakothek der Moderne
Barer Straße 29
D-80799 München

T +49 (0)89 23805 103
F +49 (0)89 23805 209

E-Mail: patrons@pinakothek.de

Theo Wormland-Stiftung

Seit über 30 Jahren unterstützt die Theo Wormland-Stiftung die Aktivitäten der Pinakotheken in zahlreichen Bereichen substantiell. Gemäß dem Leitsatz „Fördern und Fordern“ wird die enge und historisch gewachsene Zusammenarbeit zwischen der Theo Wormland-Stiftung und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. So kann die fruchtbare Kooperation als beispielhaft für eine ideale Partnerschaft zwischen dem staatlichen Kulturbetrieb und einer privaten Stiftungsinitiative gelten.

Nach dem Tod des Textilunternehmers Theo Wormland 1983 wurde der Kernbestand der Sammlung Theo Wormlands mit herausragenden Werken des klassischen Surrealismus als Dauerleihgabe den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen übergeben und bildet seitdem einen Schwerpunkt der Sammlung Moderne Kunst in der ehemaligen Staatsgalerie moderner Kunst und der heutigen Pinakothek der Moderne. Dort ist der Theo Wormland-Stiftung und den Werken des Klassischen Surrealismus von Max Ernst über René Magritte bis Salvador Dalí und Richard Oelze dauerhaft ein Sammlungsraum gewidmet. – Dieser Kernbestand wird durch zahlreiche malerische und skulpturale Werke einer Neuen Figuration aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzt, die, inspiriert vom Surrealismus, mit anderen Mitteln die Realität magisch verfremden oder von den verborgenen Wirklichkeiten des Menschen handeln. Insgesamt umfasst die Sammlung 65 Gemälde, Grafiken und plastische Bildwerke, von denen ein großer Teil in wechselnden Präsentationen in den Räumen der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne gezeigt wird.

Seit über 30 Jahren unterstützt die Theo Wormland-Stiftung die Aktivitäten der Pinakotheken in zahlreichen Bereichen substantiell. Gemäß dem Leitsatz „Fördern und Fordern“ wird die enge und historisch gewachsene Zusammenarbeit zwischen der Theo Wormland-Stiftung und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. So kann die fruchtbare Kooperation als beispielhaft für eine ideale Partnerschaft zwischen dem staatlichen Kulturbetrieb und einer privaten Stiftungsinitiative gelten.

Nach dem Tod des Textilunternehmers Theo Wormland 1983 wurde der Kernbestand der Sammlung Theo Wormlands mit herausragenden Werken des klassischen Surrealismus als Dauerleihgabe den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen übergeben und bildet seitdem einen Schwerpunkt der Sammlung Moderne Kunst in der ehemaligen Staatsgalerie moderner Kunst und der heutigen Pinakothek der Moderne. Dort ist der Theo Wormland-Stiftung und den Werken des Klassischen Surrealismus von Max Ernst über René Magritte bis Salvador Dalí und Richard Oelze dauerhaft ein Sammlungsraum gewidmet. – Dieser Kernbestand wird durch zahlreiche malerische und skulpturale Werke einer Neuen Figuration aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzt, die, inspiriert vom Surrealismus, mit anderen Mitteln die Realität magisch verfremden oder von den verborgenen Wirklichkeiten des Menschen handeln. Insgesamt umfasst die Sammlung 65 Gemälde, Grafiken und plastische Bildwerke, von denen ein großer Teil in wechselnden Präsentationen in den Räumen der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne gezeigt wird.

Mit einem maßgeblichen finanziellen und ideellen Beitrag gaben die Theo Wormland-Stiftung und ihr Geschäftsführer Dr. Hartwig Garnerus im Jahre 1993 den entscheidenden Impuls zum Bau der Pinakothek der Moderne, die seit ihrer Eröffnung 2002 zu einem neuen Anziehungspunkt im Kunstareal München geworden ist. In dieser dritten Pinakothek hat die Sammlung Moderne Kunst (vormals ‚Staatsgalerie moderner Kunst’ im Haus der Kunst) im 1. OG Ausstellungsflächen gefunden, die ihrem Rang und ihren hohen konservatorischen Bedürfnissen entsprechen.

Dank der Förderung der Stiftung konnten zudem mehrjährige wissenschaftliche Stipendien für Gastkonservatoren und Reisestipendien für Nachwuchswissenschaftler finanziert werden. Bedeutende Werke konnten für die Sammlung nur durch die mäzenatische Initiative der Stiftung erworben werden, wie etwa „Das Rätsel der Begierde“ (1929) von Salvador Dalí, die beiden großformatigen Gemälde „Ohne Titel“ (1985 und 1989) von Mimmo Paladino und Enzo Cucchi, die Holzskulptur „Rautenkopf, 5.April 1993“ (1993) von Georg Baselitz, das Gemälde „Frau im schwarzen Mantel“ (1927) von George Grosz sowie Lovis Conrinths Portrait seiner Kinder „Thomas und Wilhelmine“ (1916). Schenkungen der Stiftung an die Sammlung Moderne Kunst umfassten in den Jahren zwischen 1983 und 2010 bedeutende Werke u.a. von Pablo Picasso, Otto Freundlich, Horst Antes, Markus Lüpertz, Richard Oelze und Ernst Wilhelm Nay. Seit 1983 bis in die Gegenwart wurden durch die Bereitstellung großzügiger Geldmittel zudem über zwanzig Ausstellungsprojekte und zahlreiche Publikationen gefördert. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Ausstellungen zum Werk von Franz Marc und Else Lasker-Schüler (1988 und 1993), Rupprecht Geiger (1988), Konrad Klapheck (1986), Andy Warhol (1998) und Max Beckmann (2008). Die letzte Förderung galt 2012 der Ausstellung „FRAUEN. Picasso, Beckmann, de Kooning“, die internationales Aufsehen erregte und der Pinakothek der Moderne einen der größten Publikumserfolge seit ihrer Eröffnung bescherte.

Abbildung: 
Max Ernst, Hausengel, 1937
VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Sammlung Moderne Kunst, Pinakothek der Moderne, München

Fritz-Winter-Stiftung

Fritz Winter schenkte dem Galerie-Verein München e. V. 1974 einen Großteil seines künstlerischen Nachlasses. Ziel und Auflage des Künstlers war es, den Bestand in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen. Diese wurde 1981 als rechtsfähige öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in München genehmigt. Der Obhut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurden vom Galerie-Verein über 600 Werke übergeben.

Der von Fritz Winter formulierte Stiftungszweck ist es, »Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur durch Unterstützung junger Talente auf diesen Gebieten zu fördern«. Dem wird mit Vergabe des Fritz-Winter-Preises an herausragende Natur- und Geisteswissenschaftler sowie Künstler Rechnung getragen. Der Bestand an Kunstwerken bildet die Grundlage für Ausstellungen, die das Werk des Malers erforschen, es in unterschiedlichen kunsthistorischen Zusammenhängen und Gegenüberstellungen präsentieren und in bibliophil gestalteten Publikationen beleuchten. 

www.fritz-winter-stiftung.de

Abbildung:
Fritz Winter, Schwarze Kreuze, 1950
© Fritz-Winter-Stiftung