Pinakothek der Moderne

Eintrittspreise

STÄNDIGE SAMMLUNG

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in allen Häusern freien Eintritt.

Reduziert
7 Euro
Regulär
10 Euro

SONNTAGS
PINAKOTHEKEN, MUSEUM
BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
1 Euro

TAGESTICKET
PINAKOTHEKEN, MUSEUM
BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
12 Euro

5ER - TICKET
PINAKOTHEKEN, MUSEUM
BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
29 Euro

Leitbild

Die Pinakothek der Moderne ist das Museum für Kunst, Graphik, Architektur und Design. Die einzigartige Vielfalt der Ausstellungen begleitet ein reichhaltiges, inspirierendes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm. Die Besucher erleben einen Ort des sinnlichen und geistigen Vergnügens, der Begegnung, des Entdeckens und Forschens – inmitten des Kunstareals München.

Die Pinakothek der Moderne ist Speicher und Gedächtnis der Kunst und Gestaltung im 20. und 21. Jahrhundert und zugleich Forum der Diskussion über Themen und Strömungen der Gegenwart. Die Grundlage dafür bilden ihre vier historisch gewachsenen Sammlungen, die stetig erweitert und digital erschlossen werden. Die Pinakothek der Moderne lädt zur aktiven Teilnahme ein, anregend, komplex, offen.

Architektur des Gebäudes

Die Pinakothek der Moderne, erbaut von Stephan Braunfels, gehört zu den größten Sammlungshäusern für moderne und zeitgenössische Kunst, Architektur und Design in Europa. Unter ihrem Dach präsentieren sich vier vollkommen eigenständige Museen: Das Architekturmuseum der Technischen Universität München, Die Neue Sammlung - Museum für angewandte Kunst und Design, Die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatliche Graphische Sammlung München. Auf einer Fläche von ca. 12.000 m² ist eine Gesamtschau der Künste des 20. und 21. Jahrhunderts möglich.

Die offene und großzügige Struktur des Baus leistet dabei den entscheidenden Beitrag zur Verwirklichung des überdisziplinären Konzepts. Ausgangspunkt für alle Rundgänge bildet die große Rotunde mit ihrer imposanten, 25 Meter hohen Glaskuppel. Wie auf einer italienischen Piazza können die Besucher hier flanieren und beim Wechsel von einem Ausstellungsbereich zum anderen die Gedanken schweifen lassen, Gesehenes besprechen und Atem holen, um erneut in die Tiefen dieser faszinierenden Welt einzutauchen.

Neben den beiden ständigen Präsentationen der Sammlung Moderne Kunst im Obergeschoss und der Neuen Sammlung im Untergeschoss bietet die Pinakothek der Moderne im Erdgeschoss die Möglichkeit für temporäre Ausstellungen. Zwei Bereiche sind dabei Ausstellungen des Architekturmuseums und der Graphischen Sammlung vorbehalten. Zwei weitere Ausstellungsräume werden von allen vier Sammlungen genutzt.

Dem Architekten ist es gelungen, für jedes der vier Museen ein eigenes Lichtkonzept zu verwirklichen: Die Säle der Sammlung Moderne Kunst im Obergeschoss haben Oberlicht, während die Räume des Architekturmuseums im Erdgeschoss durch große Panoramafenster Seitenlicht einfallen lassen und die Ausstellungsflächen für Die Neue Sammlung und die Staatliche Graphische Sammlung mit Kunstlicht beleuchtet werden.

YES, WE’RE OPEN!

Sammlung Moderne Kunst

Die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne knüpft genau dort an, wo die Sammlungspräsentation der Neuen Pinakothek endet, nämlich bei der Kunst nach etwa dem Jahr 1900. Sie zählt mit ihren insgesamt über 20.000 Werke umfassenden Beständen zu den international führenden Institutionen für Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien. Ihr Sammlungsspektrum reicht von den wichtigsten Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. In dialogischen Vergleichen und individuellen Künstlerräumen werden formale und inhaltliche Fragestellungen der Moderne aufgezeigt. Sie spiegeln die veränderten Bedingungen einer durch Technologieoptimismus, Fortschrittskult und zugleich Krisenbewusstsein geprägten Zeit. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die historischen Bedingtheiten des 20. und 21. Jahrhunderts in der Sammlungspräsentation sichtbar und beispielsweise die Einwirkungen von Krieg und Diktatur auf die Kunst vermittelt werden.

Der kubistischen und futuristischen Neudefinition einer autonomen Kunst steht in der reichen Sammlung des Expressionismus die Frage nach den veränderten Bedingungen des Menschen in der Moderne gegenüber. Die Künstler der Brücke und des Blauen Reiter sowie Max Beckmann, der mit einer einzigartigen Werkdichte vertreten ist, vermitteln dies auf eindrucksvolle Weise, wie auch die moderne Fotografie, die durch August Sander, Albert Renger-Patzsch und Florence Henri repräsentiert wird. Die Bildfantasie und der formale Erfindungsreichtum von Pablo Picasso kommen in umfänglichen Werkgruppen ebenso zum Tragen wie die surrealistische Verrätselung der Welt bei Max Ernst, René Magritte und Salvador Dalí.

Wichtige Themen seit 1960, etwa die formale und inhaltliche Erweiterung des Kunstbegriffs, die Nobilitierung des Alltäglichen und die damit einhergehende Diskussion über die Gleichrangigkeit von Trivial- und Hochkultur stehen im Zentrum umfangreicher Werkblöcke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Dan Flavin, Donald Judd, Georg Baselitz, Jeff Wall, Rosemarie Trockel und Anselm Kiefer. Die jüngsten Entwicklungen, die das traditionelle Gattungsverständnis erweitern, kommen besonders in Rauminstallation, Performance und Medienkunst zum Ausdruck (Pipilotti Rist, Wolfgang Tillmans). Hier wird die Präsentation häufiger verändert, ebenso wie in dem nahegelegenen, ebenfalls zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehörenden Museum Brandhorst.

MEISTERWERKE DER SAMMLUNG MODERNE KUNST

Joseph Beuys

Capri-Batterie, 1985

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Max Beckmann

Großes Stillleben mit Fernrohr, 1927

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Dan Flavin

"Monument" for V. Tatlin, 1969

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Georg Baselitz

Orangenesser IV, 1981

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Salvador Dalí

Das Rätsel der Begierde, 1929

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Joseph Beuys

Das Ende des 20. Jahrhunderts, 1983

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Willem de Kooning

Stowaway, 1986

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Franz Marc

Kämpfende Formen, 1914

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August Sander

Der Maler Heinrich Hoerle, 1928/1936

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Max Ernst

Hausengel, 1937

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Neo Rauch

Wahl, 1998

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Jeff Wall

An Eviction, 1988/2004

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Pablo Picasso

Sitzende Frau, 1941

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Oskar Schlemmer

Tänzerin (Die Geste), 1922/23

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Ernst Ludwig Kirchner

Selbstbildnis als Kranker, 1918/30

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Paul Klee

Das Licht und Etliches, 1931

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Max Beckmann

Selbstbildnis in Schwarz, 1944

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RUNDGANG DER SAMMLUNG MODERNE KUNST

Sieben Kunstwerke bildeten 1950 den Beginn der Sammlung Moderne Kunst, die innerhalb weniger Jahrzehnte quantitativ und qualitativ Weltniveau erreichte. Aus Stiftungen wie den Sammlungen Sofie und Emanuel Fohn, Martha und Markus Kruss und Günther Franke entstand ein starkes Rückgrat im Bereich der Klassischen Moderne. Von mittlerweile rund 3000 Werken präsentieren wir Ihnen in diesem Rundgang durch 35 Säle nur eine kleine Auswahl. Den Auftakt markiert das um 1910 entstandene „Stilleben mit Geranien“ von Henri Matisse.

Zum Rundgang der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne

Die Neue Sammlung - The Design Museum

Die Neue Sammlung – The Design Museum zählt mit über 100.000 Objekten aus den Bereichen Industrial Design, Graphic Design, Computer Culture, Mobility und Kunsthandwerk zu den größten und bedeutendsten Museen für angewandte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit. Im Bereich des Industrial und Product Design gilt Die Neue Sammlung als führend.
Die Neue Sammlung gilt ebenfalls als ältestes Designmuseum. Idee und Initiative zur Gründung des Museums sind eng mit der 1907 in München formierten Werkbundbewegung verflochten. Die seit 1912 aufgebaute „Moderne Vorbildersammlung“ war Grundstock der Neuen Sammlung, die 1925 als Staatsinstitution etabliert und 1926 als Museum eröffnet wurde mit dem Ziel, »Das Neue« von höchster Qualität aufzuspüren, zu sammeln und zu bewahren. Von Beginn an hat sich Die Neue Sammlung in ihrem Verständnis von den gleichzeitig existierenden Museen für angewandte Kunst oder Museen für Kunst und Gewerbe abgesetzt, indem sie sich dezidiert der seinerzeitigen Moderne und damit der zeitgenössischen Formgestaltung verpflichtete. Bis heute prägt dieser Gründungsanspruch die Programmatik der Neuen Sammlung.

Die internationalen Sammlungsbestände umfassen schwerpunktmäßig einen Zeitraum von 1900 bis zur unmittelbaren Gegenwart.
Die Museumsbestände sind mit über 20 Sammlungsgebieten weit gespannt. Neben Objekten des Industrial Design umfassen sie wichtige Sammelfelder wie Keramik, Metall oder Glas und Möbel, Textilien oder Schmuck. Die Abteilung Graphic Design erstreckt sich von Plakaten über Verpackungsdesign, bis zur Buchgestaltung.

Die Neue Sammlung widmet sich wichtigen Themen wie auch monographischen Ausstellungen. Zeitgenössische Designer und Designerinnen werden eingeladen, ortsspezifisch Projekte zu entwickeln.

Mit den Präsentationen ihres Museumsbestandes, ihren Ausstellungen und ihren vielfältigen Vermittlungsformen spiegelt Die Neue Sammlung die aktuellen Diskurse über die Inhalte und Gestaltung von Designmuseen, über die Rezeption von Designinhalten und über die aktuelle Bedeutung von Design.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Neuen Sammlung: die-neue-sammlung.de

Kontakt
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Türkenstraße 15
80333 München 
T +49 (0)89 272725 0
F +49 (0)89 272725 561
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Architekturmuseum der Technischen Universität München

Das Architekturmuseum wurde 1868 mit Gründung der heutigen Technischen Universität als architektonische Lehrsammlung gegründet. Nachdem sie bereits in den Zwischenkriegsjahren für das Studium an Bedeutung verloren hatte, wurde sie in eine Archiv- und Forschungseinrichtung umgewandelt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs waren die Schätze der Architektursammlung über lange Jahre in Depots verborgen. Seit 1975 wurde die Sammlung in ein Archiv mit Museumsfunktion umgewandelt, um die Bestände wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da keine eigenen Ausstellungsräume zur Verfügung standen, arbeitete die Sammlung mit anderen Museen, insbesondere dem Münchner Stadtmuseum, zusammen.

Aufgrund kontinuierlicher Neuerwerbungen betreut das Architekturmuseum heute eine der größten Spezialsammlungen für Architektur in Deutschland. Die Bestände umfassen ca. 500.000 Zeichnungen von mehr als 1000 Architekten, 200.000 Fotografien, 1.300 Modellen sowie zahlreiche architektonische Stichwerke, Bauakten und zunehmend auch digitale Datenbestände Die ältesten bewahrten Zeichnungen stammen aus dem 16. Jahrhundert, das älteste Modell datiert ins 17. Jahrhundert.

Zu den Höhepunkten zählen Arbeiten von Balthasar Neumann, Friedrich von Gärtner, Leo von Klenze, Theodor Fischer, Erich Mendelsohn, Erik Gunnar Asplund, Le Corbusier, Günter Behnisch, Daniel Libeskind oder Peter Zumthor. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der deutschen Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, gesammelt werden aber auch neue Projekte und Wettbewerbsbeiträge, Zeichnungen und Modelle international bedeutender Architekten sowie bautechnische Dokumente.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Architekturmuseums der Technischen Universität München: architekturmuseum.de

Kontakt
Büroanschrift
Architekturmuseum der
Technischen Universität München
Arcisstraße 21
80333 München 
T +49 (0)89 289 22493
F +49 (0)89 289 28333 
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Staatliche Graphische Sammlung München

Neben den Kupferstichkabinetten in Berlin und Dresden ist die Staatliche Graphische Sammlung München (SGSM) das bedeutendste Museum für Zeichnungen und Druckgrafik in Deutschland und gehört zu den größten Institutionen ihrer Art weltweit. Die Sammlungsbestände von ca. 400.000 Blatt erfahren durch gezielte Erwerbungen und Schenkungen einen stetigen Zuwachs und umfassen alle Epochen der Grafik vom 12. bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte bilden altdeutsche und niederländische Zeichnungen und Druckgrafiken, italienische Zeichnungen der Renaissance und deutsche Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der Klassischen Moderne und internationalen Grafik bis zur Gegenwart.

Das Museum geht auf das 1758 gegründete Kupferstich- und Zeichnungskabinett des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz im Mannheimer Schloss zurück, das in den 1790er Jahren nach München überführt wurde. Während der Säkularisation kamen bedeutende Grafikkonvolute aus aufgehobenen Klöstern in die Sammlung. Seit 1874 selbstständige Museumsinstitution, ist das Kabinett seit 1948 im sogenannten Haus der Kulturinstitute am Königsplatz beheimatet. Dort befinden sich die Depots mit den hochkarätigen Beständen sowie der öffentlich zugängliche Studiensaal.

Mit der Pinakothek der Moderne verfügt die Staatliche Graphische Sammlung München über Ausstellungsräume, die ihrem Rang und ihren hohen konservatorischen Anforderungen entsprechen. In fortlaufend kuratierten Sonderausstellungen werden Werke aus 500 Jahren Kunst auf Papier immer wieder neu und inspirierend präsentiert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Staatlichen Graphischen Sammlung: sgsm.eu
 

Öffnungszeiten des Studiensaals der Staatlichen Graphischen Sammlung München
Katharina-von-Bora-Straße 10
80333 München 

Montag                                                                             
14.00 – 17.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag    
10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Freitag                                                               
10.00 – 13.00 Uhr
 

Kontakt
Staatliche Graphische Sammlung München
Katharina-von-Bora-Straße 10
80333 München
T +49 (0)89 289 27616
F +49 (0)89 289 27653 
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Lageplan der Pinakotheken

Anfahrt

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Die Pinakothek der Moderne erreichen Sie mit

Tram 
Linie 27: Haltestelle Pinakotheken

U-Bahn
U3 | U6: Haltestelle Odeonsplatz oder Universität
U4 | U5: Haltestelle Odeonsplatz
U2: Haltestelle Königsplatz oder Theresienstraße

Bus
Linie 154: Haltestelle Schellingstraße
Linie 100 (Museumslinie): Haltestelle Pinakotheken
Linie 100 (Museumslinie): Haltestelle Maxvorstadt/ Sammlung Brandhorst

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da in unmittelbarer Nähe der Museen keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Reisebus
Vor der Neuen Pinakothek befinden sich zwei Busparkplätze. Zwischen 10 und 18 Uhr ist die Parkzeit (mit Parkscheibe) auf zwei Stunden begrenzt.

Einen Überblick über die verschiedenen Anreisemöglichkeiten liefert Ihnen unser Umgebungsplan. (PDF, 56 KB)

Türkentor

Die 2002 entstandene Skulptur »Large Red Sphere« des amerikanischen Künstlers Walter De Maria (1935 bis 2013) wurde 2006 von der Udo und Anette Brandhorst Stiftung erworben. Am 23. Oktober 2010 wurde die Installation der Skulptur in dem von sauerbruch hutton architects renovierten und umgestalteten Türkentor der Öffentlichkeit übergeben. Was nun gleichsam als Gesamtkunstwerk in Erscheinung tritt, stellt einen Meilenstein in der Entwicklung des Kunstareals dar. 

Walter De Marias »Large Red Sphere« vergegenwärtigt eine Urform. Die Kugel ist universelles Sinnbild der Welt, der Himmelskörper und des Kosmischen, Symbol des Ewigen und der zyklischen Erneuerung. Schon in ihren physikalischen Eigenschaften evozieren Material, Größe (Durchmesser 260 Zentimeter) und Gewicht (25 Tonnen) eine starke physische Präsenz, die durch zwei Momente besonders betont wird. Zum einen ruht die Kugel auf einem vom Künstler entworfenen dreistufigen Podest, zum anderen wird sie von vier borkigen Säulen umstellt, die eine geradezu archaisch anmutende Balkenkonstruktion mit zahllosen rostigen Nägeln tragen – Reste der ehemaligen Zwischendecke des Türkentors. Die Diskrepanz zwischen der perfekten und hochglänzenden Kugelgestalt und der Raumhülle mit ihren vielfältigen Elementen, Formen und Materialien ist kaum größer vorstellbar und prägt den anschaulichen Charakter des Ganzen maßgeblich. Zudem steht die den Raum reflektierende Oberfläche von »Large Red Sphere« im Kontrast zu ihrer materiellen Verdichtung. In der Dualität zwischen Innen und Außen sowie zwischen der vollplastischen Form und ihrer vom Betrachterstandpunkt abhängigen, stets nur eingeschränkten Sichtbarkeit der gesamten Kugel liegt eine der Voraussetzungen, das Werk von Walter De Maria nicht nur zu sehen, sondern es in seiner evokativen Kraft auch kontemplativ zu erfahren. Die Einbringung von »Large Red Sphere« in einen so völlig anders gearteten kubischen Raum, der viele Spuren der Vergangenheit bewahrt, markiert einen Ort ästhetischer Erfahrung und historischer Vergegenwärtigung. Und in dieser Dialektik liegt das Besondere der Zusammenarbeit von Künstler und Architekt, d.h. in einem Resultat, das sich von früheren Werken Walter De Marias deutlich unterscheidet, wenngleich manche Parallelen zu »The Broken Kilometer« (1979) in New York nicht von der Hand zu weisen sind. 

Walter De Marias »Large Red Sphere« im Türkentor bereichert das Münchner Kunstareal auf ungemein prägnante Weise und bildet ein wichtiges Scharnier zwischen den Pinakotheken und dem Museum Brandhorst. 

Öffnungszeiten der »Large Red Sphere« im Türkentor 
Täglich (außer Montag)
April bis Oktober von 11.00 bis 17.00
November bis März von 12.00 bis 15.00

Katalogcover Ausstellung "Farbenmensch Kirchner"

Publikationen der Sammlung Moderne Kunst

Alle Publikationen sind im Museumsshop Cedon erhältlich.

Eine vollständige Auflistung aller Publikationen der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne erhalten Sie
hier. 

Sammlungskataloge (Auswahl)

Malerei, Skulptur, Fotografie, Neue Medien
Herausgegeben von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Köln/München: Pinakothek-DuMont 2002/2006
416 Seiten | ca. 300 Abb.
24,80 Euro (im Museum)

Amerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts in der Pinakothek der Moderne
(Pinakothek der Moderne, Bestandskataloge zur
Kunst des 20. Jahrhunderts, 3)
Corinna Thierolf
Ostfildern-Ruit: Hatje CAntz, 2002.
512 Seiten | zahlreiche Abb.
15 Euro (im Museum)

 

Shop

Museumsshop CEDON
Publikationen der Pinakothek der Moderne erhalten Sie in unserem Shop.

Öffnungszeiten
Täglich außer MO 10.00-18.00
DO 10.00-20.00
T +49 (0)89 27275861

Wenn Sie Bücher und Produkte bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an den CEDON-Bestellservice. 

Café

Café in der Pinakothek der Moderne

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 18:00
Donnerstagabend bis 20:00
Montags und dienstags ist das Café geschlossen. 

Kontakt
daily. Pop Up Café
Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Ansprechpartner:
Michael Wallensteiner
Telefon +49 (0) 89 511 10 650
pinakothek@daily-highlight.de

Wassily Kandisky Träumerische
Improvisation, 1913
Öl auf Leinwand
130,5 x 130,5 cm

Audio Guide

In der Pinakothek der Moderne gibt es zu den ständigen Sammlungen eine im Eintrittspreis enthaltene Multimediaführung in deutscher und englischer Sprache.

An den Sonntagen beträgt der Museumseintritt 1 Euro, der Multimediaguide kostet dann 4,50 Euro.

Der Multimediaguide ist in Zusammenarbeit mit Antenna International entstanden.

Vermietung

Die Pinakothek der Moderne steht für die Symbiose unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen. Hier finden sich unter einem Dach vier international führende Sammlungen auf den Gebieten der Kunst, Graphik, Architektur und Design. Das großzügige Gebäude mit seinen weiten, lichten Sälen, lädt dazu ein, Zusammenhänge zu entdecken und neue, überraschende Einblicke zu gewinnen. 

Drei herausragende Räume stehen Ihnen hier für Veranstaltungen zur Verfügung: die beeindruckende 24 Meter hohe Rotunde im Zentrum des Gebäudes, der Licht durchflutete, modern gestaltete Wintergarten und das Ernst von Siemens-Auditorium, ausgerüstet mit moderner Präsentationstechnik, das Platz für bis zu 325 Personen bietet.

Hier erhalten Sie alle Informationen zu unseren Vermietungsmöglichkeiten. 

Orientierung und barrierefreie Zugänge

Orientierung

Orientierungsplan Deutsch / Englisch (PDF)
 

Eingang zum Museum
Ein barrierefreier Zugang von der Barer Straße; ein weiterer Zugang von der Gabelsbergerstraße / Ecke Türkenstraße

Parkmöglichkeiten
Personalparkplatz Gabelsbergerstraße. Bitte an der Schranke läuten und Behindertenparkerlaubnis vorzeigen. 

Aufzüge
Es sind zwei Aufzüge vorhanden. Die Fahrstühle ermöglichen den Zugang zu allen Abteilungen.
Ein Aufzug befindet sich in der Rotunde neben dem Museumsshop. Der Aufzug führt in das Untergeschoss zu den Garderoben und den Behindertentoiletten sowie in das Obergeschoss zu den Ausstellungsräumen.
Ein weiterer Aufzug befindet sich am Eingang Barer Straße. Er führt nur ins Untergeschoss zum Design. Dieser Fahrstuhl wird nur durch das Personal bedient. Hierzu bitte an der Infotheke melden.

Sitzmöglichkeiten und Rollstühle
Leichte, tragbare Faltstühle sowie zwei Rollstühle sind an der Infotheke erhältlich. 

Toiletten
Behindertentoiletten befinden sich nur im Untergeschoss. 

Garderoben
Die Garderobe befindet sich ebenfalls im Untergeschoss. Für Schulklassen sind geräumige Schränke vorhanden. Der Schlüssel ist an der Garderobe erhältlich. 

Information
+49 (0)89 23805 360

Hausordnung

In all unseren Häusern gilt folgende Hausordnung (PDF, 21 KB).
Wir bitten Sie, diese zu beachten. Vielen Dank!