Staatsgalerien

Staatsgalerien in Bayern

Jahr für Jahr strömen viele hunderttausende Besucher aus allen Ländern in die Pinakotheken Münchens. Doch wissen die wenigsten, dass sich der hochkarätige Bestand dieser einzigartigen Sammlung weit über die Stadt hinaus erstreckt. Die Schätze der Pinakotheken können in ihren nahezu 20 Filialen erkundet werden, die sich über ganz Bayern verteilen. Die Standorte der Galerien, die sich in alten Burgen, prächtigen Residenzen und Schlossanlagen finden, zeigen in ihren imposanten Mauern hochkarätige Werke. Die Staatsgalerien, die von mittelalterlichen Altarbildern bis zu Medieninstallationen, von Albrecht Dürer bis Andy Warhol, von Ansbach bis nach Würzburg reichen, reflektieren die enorme Vielfalt der Sammlung.

Die Pinakotheken in Bayern

Neue Publikation

Die bereits vor 1818 bestehende Staatsgalerie in der Neuen Residenz, eine der ältesten Dependancen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zeigt seit 2013 Meisterwerke der europäischen Barockmalerei in neuer Präsentation. Über 70 deutsche, holländische und flämische Gemälde, darunter hochkarätige Dauerleihgaben der Museen der Stadt Bamberg, sind ausgestellt. Kunstwerke aus dem Besitz der Fürstbischöfe machen adelige Sammellust unmittelbar erfahrbar. Niederländische Landschaftsmalerei lädt zu imaginären Reisen ein und überbordende Stillleben locken zum Augenschmaus. Bedeutende Künstler wie Rubens’ Lehrer Otto van Veen, Rembrandts Ateliergenosse Jan Lievens oder die holländischen Klassizisten Karel Dujardin, Gerard de Lairesse und Jacob van Loo geben sich in den Kavalierszimmern aus dem 18. Jahrhundert ein Stelldichein. Der reich illustrierte Sammlungsführer schildert die Geschichte der ehemals fürstbischöflichen, späteren staatlichen Galerie und erläutert die ausgestellten Werke in sorgfältig recherchierten, prägnanten  Katalogbeiträgen: der ideale Begleiter für den Besuch der Bamberger Residenz.
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Andreas Plackinger und Martin Schawe (Hg.)
Staatsgalerie in der Neuen Residenz Bamberg. Barockmalerei.
ISBN: 978-3-422-07417-0
Preis: 12,90 EUR

Meisterwerke

Peter Paul Rubens

Anbetung der Hirten, 1619

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Rachel Ruysch

Blumenstrauß, 1708

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Joachim von Sandrart

Der November aus der Serie der Monatsbilder, 1643

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Bartolomeo Manfredi

Dornenkrönung Christi, um 1608/10

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Giovanni Domenico Tiepolo

Steinigung des hl. Stephanus, 1754

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Meister der Ottobeurer Marientafel

Verteidigung der Lehre von der unberührten Jungfräulichkeit der Gottesmutter, um 1450

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Gabriel Mäleskircher

Vitus-Altar: Versuchungen des hl. Veit, 1476

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Hans Burgkmair d. Ä.

Allerheiligenaltar: Maria und Christus thronend, 1507

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Hans Baldung gen. Grien

Die Sintflut, 1516

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Bartholomäus Zeitblom

Der hl. Antonius Eremita, um 1482/85

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Jean-Baptiste Le Prince

Der heimliche Liebhaber, 1774

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Jan Brueghel d. Ä.

Der Frühling, 1616

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Hans Baldung gen. Grien

Kalvarienberg, um 1533/36

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Staatsgalerie in der Residenz Ansbach

Staatsgalerie in der Residenz Ansbach

In der Residenz Ansbach ist eine auf die festliche Umgebung abgestimmte Auswahl von Gemälden zu finden: Zum einen wird in zwei Räumen des markgräflichen Schlosses auf die Bedeutung der hier ansässigen Hofmaler hingewiesen, zum anderen wird in der „Grande Galerie“ an die repräsentative Bedeutung und Darbietung einer Bildergalerie des 18. Jahrhunderts erinnert. Hier finden sich Werke von hohem künstlerischem Rang aus der flämischen, holländischen und französischen Schule des 17. und 18. Jahrhunderts.

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Adresse
Residenz
Promenade 27
91522 Ansbach

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00
Oktober-März: 10.00-16.00
Montags geschlossen

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
4,50 Euro | regulär
3,50 Euro | ermäßigt

Staatsgalerie im Schloss Johannisburg

Staatsgalerie im Schloss Johannisburg

Im Zusammenhang mit der 2016 beginnenden Gebäudesanierung von Schloss Johannisburg muss die Staatsgalerie ab 5. Oktober 2015 für circa 3 Jahre geschlossen werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Die Gemäldegalerie im Schloss Johannisburg gründet sich in wesentlichen Teilen auf die ursprüngliche Sammlung, die der letzte Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Friedrich Karl von Erthal, angelegt hat. Die Sammlung zeigt noch heute den Geschmack und die Sammlungsziele dieses Kurfürsten: Genremalerei, flämische und deutsche Landschaftsmalerei; als Bereicherung kam aus der Galerie des Dompropstes Hugo Franz von Eltz die eindrucksvolle Passionsfolge des letzten Rembrandt-Schülers, Aert de Gelder. Im Mittelpunkt der altdeutschen Galerie stehen zahlreiche Werke Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Schule.

Zur Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung

Adresse
Schlossplatz 4
63739 Aschaffenburg
Kontakt: +49 (0)6021 386570

 

Staatsgalerie in der Katharinenkirche Augsburg

Staatsgalerie in der Katharinenkirche Augsburg

Aufgrund kurzfristig anberaumter, unaufschiebbarer Reparaturarbeiten muss die Staatsgalerie in der Katharinenkirche in Augsburg vom 18. bis voraussichtlich 23. Juli 2017 geschlossen bleiben.

 

Die nach 1806 gegründete und 1835 in der Katharinenkirche eingerichtete Galerie ist die älteste Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Sie umfasst Gemälde der Augsburger und schwäbischen Schule des Spätmittelalters und der Frührenaissance, der großen Zeit der Augsburger Malerei. Zahlreiche Werke sind darunter, die im Auftrag von Patrizierfamilien für Kirchen und Klöster der alten Reichsstadt geschaffen wurden, u. a. auch für das Katharinenkloster. Im Zentrum der Sammlung stehen Dürers Porträt von Jakob Fugger dem Reichen sowie die Bilderfolge der sieben römischen Basiliken von H. Holbein d. Ä., H. Burgkmair und dem Monogrammisten L. F.

Die Staatsgalerie befindet sich in der Katharinenkirche Augsburg, Zugang durch das Schaezlerpalais

Zur Internetseite des Schaezlerpalais Augsburg

Adresse
Staatsgalerie in der Katharinenkirche
Eingang Schaezlerpalais
Maximilianstraße 46
86150 Augsburg
Kontakt: +49 (0)821 510350

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10.00-17.00
Montags geschlossen

Geöffnet von 10.00-17.00:
Drei König (6. Januar), Ostermontag und Pfingstmontag Zum Hohen Friedensfest (8. August), Mariä Himmelfahrt (15. August), Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober), Erster und zweiter Weihnachtsfeiertag, Neujahr

Geschlossen am:
Faschingsdienstag, Karfreitag, Heiligabend, Silvester 

Eintrittspreise
7 Euro | regulär
5,50 Euro | ermäßigt
Details zu Eintrittspreisen auf der Internetseite des Schaezlerpalais Augsburg

Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg

Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg

Eine Zweiggalerie der Pinakothek der Moderne, München Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Aktuelle Ausstellung: "Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre" bis 31.12.2020

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet. Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

Zur Internetseite H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg

Adresse
Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg
Eine Zweiggalerie der Pinakothek der Moderne, München
Beim Glaspalast 1
86153 Augsburg
Telefon: +49 (0)821 3244155
Eine ausführliche Wegbeschreibung finden Sie auf folgender Seite des "H2 - Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast".

Öffnungszeiten
Täglich außer Montag von 10.00-17.00

Eintrittspreise
7 Euro | regulär
5,50 Euro | ermäßigt

Staatsgalerie in der Neuen Residenz Bamberg

Staatsgalerie in der Neuen Residenz Bamberg

Die Staatsgalerie befindet sich in der Neuen Residenz in Bamberg und besteht aus zwei Abteilungen.

Altdeutsche Abteilung
In der ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz zu Bamberg sind Meisterwerke der Spätgotik und Frührenaissance aus den Beständen des Staates und der Stadt Bamberg ausgestellt, die sich zu einem bedeutenden Ensemble bambergischer, fränkischer und kölnischer Malerei zusammenfügen. Darunter befinden sich Hauptwerke der Sammlung Boisserée, der berühmten Galerie altdeutscher, überwiegend altkölner Malerei, die König Ludwig I. von Bayern 1827 für die damals im Bau befindliche Alte Pinakothek erwarb.

Barockgalerie
Die Barockabteilung der Staatsgalerie zeigt monumentale Galeriebilder von Johann Michael Bretschneider (1656-1727), Werke des Rubens-Lehrers Otto van Veen (um 1556-1629) und des Rembrandt-Zeitgenossen Jan Lievens (1607-1674) sowie niederländische Landschaftsgemälde und Stillleben. Ein eigener Raum ist der Sammlung der Bamberger Fürstbischöfe gewidmet: 40 Gemälde veranschaulichen hier in mehrreihiger Hängung die Sammel- und Präsentationsgewohn­heiten des Barock.

Zur Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung
Zur Internetseite "Museen um den Bamberger Dom"

Adresse
Neue Residenz
Domplatz 8
96049 Bamberg
Kontakt: +49 (0)951 519390

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00
Oktober-März: 10.00-16.00
Täglich geöffnet

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
4,50 Euro | regulär
3,50 Euro | ermäßigt

Kombikarte
(Neue Residenz Bamberg/ Schloss Seehof)
7 Euro | regulär
5,50 Euro | ermäßigt

Staatsgalerie Bayreuth

Staatsgalerie Bayreuth

Die Staatsgalerie im Neuen Schloss zu Bayreuth zeigt über achtzig Werke der niederländischen und deutschen Malerei vom ausgehenden 17. bis in das 18. Jahrhundert. Die Präsentation der prachtvoll gerahmten Gemälde in der einstigen, aufwendig restaurierten Bildergalerie des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Bayreuth lässt die höfische Sammlungskultur der späten Barockzeit erlebbar werden. Besonderes Augenmerk gilt der Blüte der holländischen Malerei um 1700, des ausklingenden „Goldenen Zeitalters“. Mit dem Einfluss Frankreichs setzte sich im späten 17. Jahrhundert in den Niederlanden eine Nobilitierung der Bildkunst durch: Dekorative Eleganz und ein der Antike verpflichteter Klassizismus in Form und Themenwahl bestimmten die Malerei. Im Mittelpunkt der Bayreuther Galerie steht daher die gelehrte Historienmalerei eines Gerard de Lairesse, Gerard Hoet oder Adriaen van der Werff. Diesen Figurenbildern sind kostbare Meisterstücke der besten Stilllebenmaler ihrer Zeit an die Seite gestellt, so Blumenarrangements von Rachel Ruysch und Jan Huysum sowie Jagdbeutestillleben von Jan Weenix.

Darüber hinaus ist der deutschen Landschaftskunst des 18. Jahrhunderts ein Galerieraum gewidmet; hier finden sich Hauptstücke von Meistern, die ihre Vorbilder vornehmlich in der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts fanden; zu diesen zählen Philipp Hieronymus Brinckmann, Christian Wilhelm Ernst Dietrich oder August Querfurt.

Als besondere Attraktion erweist sich der dritte Schwerpunkt der Bayreuther Galerie: Die reizvollen Porträts, Genrebilder und Stillleben des als Hofmaler in München tätigen Flamen Peter Jakob Horemans (1700-1776) werden in einem eigenen Kabinett präsentiert. Horemans hat in detailfreudigen Werken die Kultur des 18. Jahrhunderts in all ihren Facetten festgehalten und ermöglicht so dem Betrachter das Studium der Alltagswelt des süddeutschen Rokoko. 

Die Staatsgalerie Malerei des Spätbarock befindet sich im Neuen Schloss in Bayreuth.

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Adresse
Ludwigstr. 21
95444 Bayreuth
Kontakt: T +49 (0)921 75969 0

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00
Oktober-März: 10.00-16.00
Täglich geöffnet
Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
5,50 Euro | regulär
4,50 Euro | ermäßigt

 

Staatsgalerie in der Burg Burghausen

Staatsgalerie in der Burg Burghausen

Die Zweiggalerie befindet sich im Palas der Burg zu Burghausen, einer der größten Burg- und Wehranlagen Deutschlands. Hier sind Gemälde des 15. und 16. Jahrhunderts aus dem süddeutschen bzw. bayerischen und dem benachbarten österreichischen Raum ausgestellt. Im dritten Obergeschoss befinden sich einige großformatige Gemälde zur Geschichte der bayerischen Herzöge aus einem Zyklus, den der Maler Hans Werl für den Alten Herkulessaal der Münchner Residenz schuf. Eine Auswahl von Plastiken aus dem Bayerischen Nationalmuseum ergänzt den Bestand.

Die Staatsgalerie befindet sich in der Burg zu Burghausen.

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Adresse
Burg zu Burghausen
Burg Nr. 48
84489 Burghausen
Kontakt: T +49 (0)871 92411 0 

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00
Oktober-März: 10.00-16.00
Täglich geöffnet

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
4,50 Euro | regulär
3,50 Euro | ermäßigt

Staatsgalerie im Hohen Schloss Füssen

Staatsgalerie im Hohen Schloss Füssen

Die Sammlung umfasst Tafelbilder und Skulpturen der Spätgotik aus dem schwäbisch-bayerischen und Allgäuer Raum, die auf den Standort des Schlosses und seinen großen Rittersaal abgestimmt sind. Ein großer Teil des Bestandes stammt aus der Sammlung des Fürsten zu Oettingen-Wallerstein, die der bayerische König Ludwig I. 1828 erwarb. Dazu zählen auch die berühmten fünf Tafeln mit Szenen aus der Legende des hl. Magnus oder die eindrucksvollen Darstellungen des "Krieges" und der "Pest", die ein oberschwäbischer Maler im Jahre 1510 schuf.

Die Staatsgalerie befindet sich im Hohen Schloss zu Füssen.

Zur Internetseite der Stadt Füssen

Adresse
Hohes Schloss
Magnusplatz 10
87622 Füssen
T +49 (0)8362 940 162 (Kasse)
T +49 (0)8362 903 191 

Öffnungszeiten
April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag
11.00-17.00

November bis März
Freitag bis Sonntag
13.00-16.00

Eintrittspreise
6 Euro | regulär
4 Euro | ermäßigt
Kombikarte Museen 7 Euro

Staatsgalerie Neuburg

Staatsgalerie Neuburg

Wiedereröffnung der Staatsgalerie Neuburg a. d. Donau ab dem 03.09.2016

Nach langen Wochen der Schließung wird die Staatsgalerie Neuburg a. d. Donau ab dem kommenden Samstag endlich wieder in ihrer Gesamtheit zu erleben sein. Die Neuburger Altäre von Peter Paul Rubens, aber auch Meisterwerke von Anthonis van Dyck, Jan Brueghel d. Ä., Jacob Jordaens und David Teniers d. J. bilden ein einzigartiges Ensemble, das die Vielfalt und malerische Qualität der flämischen Barockmalerei illustriert.

 

Die 2005 eröffnete Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Residenzschloss in Neuburg a. d. Donau ist mit ca. 120 Gemälden ausschließlich der flämischen Barockmalerei gewidmet.

Peter Paul Rubens hatte auf Bestellung von Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg drei Altargemälde für die Hofkirche in Neuburg angefertigt, neben dem „Großen Jüngsten Gericht“ (Alte Pinakothek, München) zwei Seitenaltäre mit der „Anbetung der Hirten“ und der „Ausgießung des hl. Geistes“. Diese 1620 nach Neuburg gelieferten Bilder, über deren Ausführung und Bezahlung wir durch eine ausführliche Korrespondenz zwischen Rubens und Wolfgang Wilhelm unterrichtet sind, wurden 1692 nach Düsseldorf verbracht und kamen 1805 mit der gesamten Düsseldorfer Galerie nach München. Nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend im Depot verborgen, stehen sie nun wieder im Zentrum der Neuburger Staatsgalerie „Flämische Barockmalerei“. Neben ihnen werden noch sechs weitere Gemälde von Rubens und seiner Werkstatt gezeigt. Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens, neben Rubens zwei weitere herausragende Antwerpener Maler, sind in repräsentativen Beispielen ihrer Kunst vertreten, die ihren eigenen unverwechselbaren Stil dokumentieren. In Antwerpen wurden im 17. Jahrhundert sämtliche Gattungen der Malerei gepflegt: Historie, Porträt, Landschaft, Stillleben, Jagdstück und Genre. Sie alle sind mit wichtigen Beispielen der jeweils besten Meister ihres Faches in der Galerie vertreten. Zu nennen seien Hendrik van Balen, Jan Brueghel d. Ä., Jan Cossiers, Frans Francken d. J., Frans Snyders, David Teniers d. J., Paul de Vos oder Jan Wildens.

Die Staatsgalerie Flämische Barockmalerei befindet sich im Residenzschloss in Neuburg a. d. Donau.

Zur Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung

Adresse
Residenzstr. 2
86633 Neuburg an der Donau
Kontakt: T +49 (0) 8431 64430

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00 Uhr
Oktober-März: 10.00-16.00 Uhr
Montags geschlossen

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
5,50 Euro | regulär
4,50 Euro | ermäßigt

Staatsgalerie in der Benediktiner-Abtei Ottobeuren

Staatsgalerie in der Benediktiner-Abtei Ottobeuren

Viele Gemälde der Galerie - schwäbische, insbesondere allgäuische Altartafeln der Spätgotik - wurden für das Benediktiner-Kloster Ottobeuren geschaffen. Besonders hervorzuheben ist die Bildtafel eines anonymen Meisters der Zeit um 1450, der in 27 Einzelszenen die Lehre von der unberührten Jungfräulichkeit der Gottesmutter Maria darlegt. Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter Werke von Giovanni Battista Pittoni, ergänzen den Bestand.

Zur Internetseite der Benediktinerabtei Ottobeuren

Adresse
Benediktinerabtei Ottobeuren
Sebastian-Kneipp-Str. 1
87724 Ottobeuren

Öffnungszeiten
Palmsonntag bis Allerheiligen:
täglich 10.00-12.00
und 14.00-17.00

in der übrigen Jahreszeit:
eingeschränkte Öffnungszeiten

Staatsgalerie im Neuen Schloss Schleißheim

Staatsgalerie im Neuen Schloss Schleißheim

Das ehemalige Sommerschloss des Kurfürsten Max Emanuel beherbergt eine herausragende Sammlung der Malerei des Barock, die als Ergänzung zu den Beständen der Alten Pinakothek in München angelegt ist. Alle europäischen Schulen des 17. und 18. Jahrhunderts sind hier mit bedeutenden Werken vertreten. Im Zentrum stehen die italienischen und flämischen Gemälde, die in der prunkvollen „Grande Galerie“ ausgestellt sind. Im nördlichen Teil der Großen Galerie und den angrenzenden Räumen werden u. a. Werke von Lodovico Carracci, Guercino, Carlo Saraceni, Luca Giordano, Carlo Dolci und Jacopo Amigoni präsentiert; im südlichen Teil und den Appartements des Kurfürsten u. a. Werke von Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und David Teniers d.J. Der deutschen, holländischen, französischen und spanischen Malerei ist das Erdgeschoss gewidmet; dort sind zum Beispiel der berühmte „Zyklus der zwölf Monate“ des Joachim von Sandrart und Porträtwerke von Joseph Vivien zu sehen.

Zur Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung

Adresse
Neues Schloss
Max-Emanuel-Platz 1
85765 Oberschleißheim
Kontakt: T +49 (0) 89 315872-0

Öffnungszeiten
April-September: 9.00-18.00
Oktober-März: 10.00-16.00
Montags geschlossen

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
4,50 Euro | regulär
3,50 Euro | ermäßigt

Gesamtkarte
(Altes Schloss/ Neues Schloss/ Schloss Lustheim)
8 Euro | regulär
6 Euro | ermäßigt

Olaf Gulbransson Museum

Olaf Gulbransson Museum

Der Norweger Olaf Gulbransson (1873-1958) erlangte als Zeichner der legendären Münchner Satire-Zeitschrift Simplicissimus internationale Bekanntheit und wurde zu einem der scharfsichtigsten Porträtisten seiner Zeit. 1929 ließ er sich am Tegernsee nieder und erwarb dort den traditionsreichen Schererhof. Hier entstand ein Großteil seines Werkes, dessen zeichnerische Qualität noch heute beeindruckt. Luis Murschetz nennt ihn einen Titan der Zeichenkunst. Das 1966 nach Plänen von Sep Ruf in Tegernsee erbaute Olaf Gulbransson Museum gehört seit 1974 zu den Zweiggalerien der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und wird von der Olaf Gulbransson Gesellschaft e.V. Tegernsee verwaltet. In seiner Dauerausstellung zeigt das Museum eine Auswahl der herausragenden Karikaturen von Olaf Gulbransson, seine ebenso seltenen wie feinmalerischen Ölgemälde sowie eine umfangreiche Sammlung seiner bekannten Buchillustrationen wie zu den „Lausbubengeschichten“ von Ludwig Thoma, zu Hans Christian Andersens Märchen oder seiner Autobiographie „Es war einmal“. Seit 2008 werden im durch Drittmittel finanzierten Erweiterungsbau Sonderausstellungen zu verwandten Künstlern gezeigt. 

Zur Internetseite des Olaf Gulbransson Museums

Adresse
Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee
Im Kurgarten 5
83684 Tegernsee
Kontakt: T +49 (0) 8022 3338

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
10.00-17.00
Oster- und Pfingstmontag
10.00-17.00
31. Dezember
10.00-14.00
Am 1. Januar, am Faschingsdienstag und am 24. sowie 25. Dezember ist das Museum geschlossen.

Eintrittspreise
6 Euro | regulär
5 Euro | ermäßigt
3 Euro | Tegernsee Card
1 Euro | Jugendliche ab 14 Jahre

Staatsgalerie in der Residenz Würzburg

Wiedereröffnung der Staatsgalerie in der Residenz Würzburg am 2. Dezember 2016

Nach ihrer Renovierung ist die Würzburger Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ab dem 2. Dezember 2016 wieder geöffnet und lädt ein zu einer Reise durch die großen Jahrhun­derte der venezianischen Malerei. Die Staatsgalerie ist im Nordflügel der fürstbischöflichen Residenz beheimatet, die dank der großartigen Architektur Balthasar Neumanns und den spektakulären Freskendekorationen von Giovanni Battista Tiepolo Weltruhm genießt.

Gemälde der Renaissance, aus der Werkstatt von Tizian und Veronese, von Palma Giovane und den Bassani rufen die glanzvolle Tradition der Kunst- und Handelsmetropole Venedig in Erinnerung. Von der europaweiten Dominanz der vene­ zianischen Malerei im 18. Jahrhundert berichten herausragende Werke von Amigoni, Piazzetta, Pittoni und den beiden Tiepolo. Die ausgestellten Andachts- und Historienbildern, Allegorien und Porträts eröffnen vielfältige Einblicke in das gesell­ schaftliche, politische und religiöse Leben der Lagunenstadt. Zwei ungewöhnliche Ereignisbilder von Joseph Heintz d.J. zeigen Venedig zudem als Stadt der Feste und des Vergnügens.

Zur Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung

Zum Blogbeitrag über die Staatsgalerie in der Residenz Würzburg

Adresse
Residenz
Residenzplatz 2
97070 Würzburg
Kontakt: T +49 (0) 931 35517 0

 

Die Pinakotheken in Bayern

Die Pinakotheken in Bayern – Schätze und Orte der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen genießen Weltruhm. Jahr für Jahr strömen viele hunderttausende Besucher aus allen Ländern in die Pinakotheken Münchens. Doch wissen die wenigsten, dass sich der hochkarätige Bestand dieser einzigartigen Sammlung weit über die Stadt hinaus erstreckt. Ein neuer attraktiver Band führt nun erstmals durch alle 19 Galerien der Staatsgemäldesammlungen in ganz Bayern. Touristen wie Einheimische, Kunstkenner wie Studierende können mit Hilfe dieses handlichen Formats nicht nur die Ikonen der Münchener Pinakotheken erkunden, sondern bayernweit die Schätze der Pinakotheken in ihren Filialen entdecken. Reich bebildert und mit dem individuellen Blick des Fotokünstlers Martin Fengel in einer zusätzlichen Fotostrecke ergänzt, soll dieser Band den Leser anregen und dazu verführen, diese 19 Orte der bayerischen Pinakotheken zu besuchen.

Die Pinakotheken in Bayern
HIRMER Verlag
Hg. Bernhard Maaz
Beiträge von A. Bambi, P. Dander, B. Ebert, N. Engel, I. Graeve-Ingelmann, E. Hipp, J. Kaak, O. Kase, M. Neumeister, H. Rott, M. Schawe, B. Schwenk, A. Schumacher, C. Thierolf
Mit einem Fotoessay von Martin Fengel
180 Seiten, ca. 112 Abbildungen in Farbe
21 × 15 cm, Klappenbroschur
12,90 Euro (D)
978-3-7774-2534-4 (dt.) und 978-3-7774-2544 (engl.)