Richard Mouteney (M+)

William Hogarth

Richard Mouteney, 1746

Öl auf Leinwand
1984 aus dem Kunsthandel erworben
Inv. Nr. 14881

Details   

Richard Mouteney

Kein anderer Künstler hat die rasche Modernisierung der englischen Gesellschaft so kritisch begleitet wie Hogarth. Das Porträt wirkt unmittelbar erfasst und verzichtet auf eine schmeichelhafte Inszenierung. Hogarth entsprach damit dem Geschmack seiner Auftraggeber, die meist dem Bürgertum angehörten wie der Richter Richard Mouteney.

William Hogarth (1697 ‐ 1764)

Leben und Werk

Geboren am 10. November 1697 in London, gestorben am 25. Oktober 1764 ebenda. Nach einer Lehre seit 1712 als Silbergraveur und der Arbeit als selbständiger Kupferstecher wandte sich Hogarth um 1725/28 der Malerei zu und erhielt bald zahlreiche Porträtaufträge. 1743 und 1748 unternahm er Reisen nach Frankreich, 1757 wurde er zum Hofmaler ernannt. Hogarth schuf eine Reihe sittengeschichtlicher Gemäldezyklen, denen zumeist eine erzieherische Absicht zugrunde liegt. Aus seinen scharfen Beobachtungen spricht stets Kritik an den herrschenden politischen und sozialen Zuständen und so kann der erste namhafte englische Maler auch als Wegbereiter der modernen Karikatur gelten.