Schäferszene (nach Rubens) (M+)

Wilhelm Leibl

Mädchen mit weißem Kopftuch, um 1876/77

Öl auf Eichenholz, 21,4 x 16,7 cm
1927 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 9402

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Schäferszene (nach Rubens)

Wilhelm Leibl (1844 ‐ 1900)

Leben und Werk

Geboren am 23. Oktober 1844 in Köln, gestorben am 4. Dezember 1900 in Würzburg. Nach anfänglicher Ausbildung bei Hermann Becker in Köln studierte Leibl seit 1864 an der Münchner Akademie bei Hermann Anschütz, Alexander Strähuber, Arthur Georg von Ramberg und schließlich 1868 bei Carl Theodor von Piloty. Mit mit Theodor Alt, Rudolf Hirth du Frênes und Johann Sperl bezog er 1869 ein gemeinsames Atelier. Nach der Begegnung mit Gustave Courbet im selben Jahr reiste Leibl nach Paris, wo er auch die Malerei Édouard Manets kennen lernte. Nach seiner Rückkehr zog er sich vom Münchner Kunstbetrieb zurück und lebte schließlich in ländlicher Abgeschiedenheit in Oberbayern. 1892 wurde Leibl zum Professor ernannt. Um den bedeutendsten Repräsentanten des reinmalerischen Stils in Deutschland hatte sich schon früh eine Gruppe gleichgesinnter Freunde versammelt, die als »Leibl-Kreis« in die Kunstgeschichte eingegangen sind.

Wilhelm Leibl

In der Bauernstube, 1890

Öl auf Laubholz, 37,0 x 38,8 cm
1890 auf der Münchner Jahresausstellung im Glaspalast vom Künstler erworben
Inv. Nr. 7803

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