Mädchenkopf (M+)

Pierre-Auguste Renoir

Mädchenkopf, 1876

Öl auf Leinwand, 24,0 x 19,2 cm
Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung, München - 1992 als Vermächtnis aus dem Nachlass von Ernst von Siemens erworben
Inv. Nr. ESK 5

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Mädchenkopf

Pierre-Auguste Renoir (1841 ‐ 1919)

Leben und Werk

Geboren am 25. Februar 1841 in Limoges, gestorben am 3. Dezember 1919 in Cagnes-sur-Mer. Nach einer Lehre zum Porzellanmaler von 1854 bis 1858 in Paris studierte Renoir 1862/63 an der École des Beaux-Arts, trat dann ins Atelier von Charles Gleyre ein und debütierte 1864 im Salon. Während in den Frühwerken noch die Wirkung der Malerei Gustave Courbets erkennbar ist, wandte sich Renoir um 1867 unter dem Einfluss der Maler von Barbizon der Freilichtmalerei zu. 1874 nahm er an der ersten Ausstellung der Impressionisten teil. 1881/82 führten ihn Reisen nach Algier, Italien und Südfrankreich, wo er seit 1899 vornehmlich lebte. 1892 feierte er mit einer Ausstellung bei Georges Durand-Ruel große Erfolge, die vom Herbst-Salon 1904 noch überboten wurden. Da Renoir zunehmend im Impressionismus die Gefahr der Formenauflösung zu sehen begann, wandte er sich zwischenzeitlich der strengeren Form zu, bevor er in späteren Jahren zu der für ihn charakteristischen malerischen Gelöstheit zurückfand.

Pierre-Auguste Renoir

Die Gärten von Montmartre mit Blick auf Sacré-Coeur im Bau, 1896

Öl auf Leinwand, 32,6 x 41,2 cm
1916 als Schenkung von August L. Mayer im Rahmen der Tschudi-Spende erworben
Inv. Nr. 8880

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