Midas und Bacchus

Nicolas Poussin

Midas und Bacchus, um 1624

Leinwand, 98,5 x 153 cm
Aus der Kurfürstlichen Galerie
Inv. Nr. 528

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Midas und Bacchus

Das Thema wird in den Metamorphosen des Ovid geschildert. Der phrygische König Midas leitet Silen, der sich verlaufen hat, zu Bacchus zurück und soll dafür belohnt werden. Er wünscht sich, dass alles zu Gold wird, was er berührt. Halb verhungert muss er bald darauf um Befreiung von dieser fatalen Fähigkeit bitten. - Das Gemälde ist ein Frühwerk des Künstlers aus der ersten römischen Zeit ab 1624.

Nicolas Poussin (1594 ‐ 1665)

Leben und Werk

Französischer Maler. Geboren 1594 in Villers bei Les Andelys in der Normandie. Von 1612-23 in Paris, 1623-24 in Venedig und ab 1624 ganz in Rom nachweisbar. Durch Förderung des Kardinals Francesco Barberini, eines Neffen Papst Urbans VIII. und dessen Sekretärs, des gelehrten Antikenkenners Cassiano del Pozzo, für den er 1636-42 die bedeutende Serie de "Sieben Sakramente" malte, wurde er bald berühmt. Außer einem kurzen Aufenthalt von 1640-42 in Paris, wo er für Ludwig XIII. arbeitete und zur Ausmalung des Louvre herangezogen werden sollte, verließ Poussin Rom nicht mehr. Er blieb jedoch in engem Kontakt mit seinen Gönnern und Freunden in Paris. 1665 ist er in Rom gestorben.

Nicolas Poussin

Beweinung Christi, um 1628/29

Leinwand (1 cm: 9,3 x 8,9 Fäden), 102,7 x 146,1 cm
Aus der Kurfürstlichen Galerie
Inv. Nr. 625

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