Hühnerhund (M+)

George Stubbs

Hühnerhund, um 1766

Öl auf Leinwand, 60,5 x 69,5 cm
1799 aus der Galerie Zweibrücken
Inv. Nr. 1602

Details   

Hühnerhund

Dargestellt ist ein Jagdhund, der bei der Jagd auf Hühnervögel eingesetzt wird. Er hält eben in seiner Bewegung inne, weil er Witterung aufgenommen hat. Das Gemälde wurde durch den bayerischen Kurfürsten und späteren König Max I. Joseph um 1800 aus England erworben. Es ist bis heute das einzige Werk von Stubbs in einer deutschen Sammlung geblieben.

George Stubbs (1724 ‐ 1806)

Leben und Werk

Geboren am 25. August 1724 in Liverpool, gestorben am 10. Juli 1806 in London. Nach einer Lehre als Kupferstecher und einem Anatomiestudium brachte Stubbs 1766 sein Werk »The Anatomy of the Horse« mit eigenen Kupfertafeln heraus, die ihn über England hinaus bekannt machten. Zudem malte er Porträts in offener Landschaft, wobei sich der Landadel häufig im Reiterbildnis zu sehen wünschte. Seine Gemälde wilder Tiere machen den Begründer der Gattung »Sporting-art« zu einem Vorläufer von Théodore Géricault und Eugène Delacroix. Seine Tierbilder scheinen auch auf einige pfälzische Zeitgenossen gewirkt zu haben, wie auf Kaspar Pitz und den frühen Wilhelm von Kobell.