Die Quelle der Nymphe Egeria bei Rom (M+)

Georg Köbel

Die Quelle der Nymphe Egeria bei Rom, um 1860

Öl auf Leinwand, 92,5 x 142,3 cm

Inv. Nr. 11589

Details   

Die Quelle der Nymphe Egeria bei Rom

Die Geschichte der Nymphe Egeria, die Ovid in den „Metamorphosen“ erzählt, führt zurück in die sagenhafte Frühzeit Roms. Egeria war die Gemahlin und Ratgeberin des Königs Numa Pompilius. Eine Grotte in einem schattigen Tal vor den Toren Roms unweit der Via Appia galt als Wohnsitz der Nymphe und als Ort ihrer Begegnungen mit dem König. Die Grotte wurde von Reisenden wegen der sich daran knüpfenden literarischen Erinnerungen aufgesucht und von Malern seit dem 17. Jahrhundert häufig dargestellt.

Georg Köbel (1807 ‐ 1894)

Leben und Werk

Geboren am 3. September 1807 in Worms, gestorben am 10. Dezember 1894 inFürstenfeldbruck. – Nach einer Kaufmannslehre begann Köbel das Studium an der Kunstakademie in Dresden, das er 1831 an der Münchner Akademie fortsetzte. 1836 bis 1839 lebte er in Rom. 1840 ließ er sich in München nieder. Auf Ausstellungen in München und Dresden war Köbel mit italienischen und bayerischen Landschaften vertreten. Er bewahrte seine klassizistische Auffassung, die er in Rom im Umkreis von Joseph Anton Koch und Károly Markó d. Ä. entwickelt hatte.