Jenenser Student (M+)

Ferdinand Hodler

Landschaft am Genfer See, um 1906

Öl auf Leinwand, 59,8 x 84,5 cm
1913 aus dem Kunsthandel erworben
Inv. Nr. 8715

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Jenenser Student

Ferdinand Hodler (1853 ‐ 1918)

Leben und Werk

Geboren am 14. März 1853 in Bern, gestorben am 19. Mai 1918 in Genf. 1871 bis 1876 besuchte Hodler die Kunstschule in Genf, wo er von dem Landschaftsmaler Barthélemy Menn ausgebildet wurde. Auf Genfer Ausstellungen seit den späten 1870er Jahren mit Erfolg vertreten, riefen seine anschließende Lösung vom Naturalismus und sein Hang zur strengen, harten Form Kritik hervor. 1878/79 reiste Hodler nach Madrid, während der 1880er Jahre verbrachte er den Sommer überwiegend im Berner Oberland und in Langenthal. Durch seine Bekanntschaft mit dem Dichter Louis Duchosal lernte er um 1885 die symbolistischen Tendenzen in der französischen Malerei kennen. 1891 war er im Salon du Champ de Mars, 1892 im Salon de la Rose et Croix in Paris vertreten. 1900 wurde Hodler Mitglied der Berliner, 1903 der Münchner Secession. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1904 in Wien, wo die Secession ihn als Vertreter der den Impressionismus ablösenden »Stilkunst« zusammen mit Edvard Munch und Axel Gallén präsentierte. Der künstlerische Standort Hodlers, der sowohl in seinen großen historischen und allegorischen Kompositionen als auch für seine Bildnisse und Landschaften vollkommen eigenständige Lösungen entwickelte, ist im Rahmen des internationalen Symbolismus zu suchen.

Ferdinand Hodler

Die Lebensmüden, 1892

Öltempera auf Leinwand, 149,7 x 294,0 cm
1927 aus dem Kunsthandel erworben
Inv. Nr. 9446

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