Stillleben mit Äpfeln, Weinglas und Zinnkrug (M+)

Carl Schuch

Stillleben mit Äpfeln, Weinglas und Zinnkrug, um 1876

Öl auf Leinwand, 69,2 x 92,0 cm
1909 auf der Schuch-Ausstellung des Münchner Kunstvereins erworben
Inv. Nr. 8563

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Stillleben mit Äpfeln, Weinglas und Zinnkrug

Kaum ein anderes seiner zahlreichen Stillleben ist dem Vorbild Paul Cézannes malerisch und motivisch ähnlich stark verpflichtet. Wie der französische Meister gibt Schuch das Spiel des Lichts auf verschiedenen Oberflächen - glänzendem Metall, stumpffarbigem Leinen, ungleich gefärbten Äpfeln - in reiner Tonmalerei wieder.

Carl Schuch (1846 ‐ 1903)

Leben und Werk

30. September 1846 in Wien geboren, am 13. September 1903 ebenda gestorben. Nach dem Studium an der Wiener Akademie bei Ludwig Halauska von 1866 bis 1868 ging Schuch zusammen mit Albert Lang zwei Jahre nach Italien, wo er sich in Rom, Neapel und Sizilien aufhielt. Seit 1871 arbeitete er in München in Ateliergemeinschaft mit Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner. 1872/73 führte ihn eine erneute Reise nach Italien, 1873/74 nach Berchtesgaden, Belgien und Holland, 1875 nach Olevano, 1876 mit Trübner an den Ammersee; wiederholte Aufenthalte in Venedig und Ferch (Mark Brandenburg) folgten. Von 1882 bis 1894 zog Schuch nach Paris, wo er in Auseinandersetzung mit der gleichzeitigen französischen Malerei zu einem vom Gegenstand gelösten, reinmalerischen Spätstil fand.

Carl Schuch

Felsige Waldlandschaft, um 1890

Öl auf Leinwand, 60,0 x 83,5 cm
1909 auf der Schuch-Ausstellung des Münchner Kunstvereins erworben
Inv. Nr. 8564

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Carl Schuch

Schleuse bei Kähnsdorf II, 1880

Öl auf Leinwand, 71,0 x 93,4 cm
1940 aus Privatbesitz erworben (vormals L 717)
Inv. Nr. 10752

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Carl Schuch

Stillleben mit Spargel, um 1885/90

Öl auf Leinwand, 79,0 x 63,0 cm
1917 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 8907

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