Im Spiel der Wellen (M+)

Arnold Böcklin

Im Spiel der Wellen, 1883

Öl auf Leinwand, 180,0 x 238,0 cm
1888 als Schenkung aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 7754

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Im Spiel der Wellen

Wie das Pan-Thema, so ist dasjenige der Tritonen oder Meerkentauren ein von Böcklin häufig verwendeter Bildgegenstand. Diese Meerwesen personifizieren hier in ähnlicher Weise den männlichen Eros. Die unmittelbare Anregung zu dem Bild scheint, wie so oft bei seinen Bilderfindungen, von einem persönlichen Erlebnis ausgegangen zu sein. Während eines zusammen mit der Familie des befreundeten Tiefseeforschers Anton Dohrn auf der Insel Ischia unternommenen Badeausflugs hat der Gelehrte durch langes Unterwasserschwimmen und plötzliches Auftauchen in nächster Nähe die Damen erschreckt und dabei Böcklins Phantasie dazu angeregt, den Eindruck in das Reich der Meeresdämonen zu übertragen. Das Hineingenommensein des Betrachters in das Auf und Ab der Wellen, die Grenzenlosigkeit des Meeres ohne Andeutung von Festland, die beseligte ungebundene Freiheit vor allem des Tritonen, in dem Dohrn porträtiert ist, dazu das psychologische Verhalten der einzelnen Najaden in Gestik und Gesichtsausdruck, machen dieses Gemälde zu einer der heitersten Bilddichtungen Böcklins. Seine lebendige Phantasie war ungebrochen und vermochte es, nie gesehene Fabelwesen in beinahe peinlich greifbare Realität vor unseren Augen erstehen zu lassen.

Arnold Böcklin (1827 ‐ 1901)

Leben und Werk

Geboren am 19. Oktober 1827 in Basel, gestorben am 16. Januar 1901 in S. Domenico di Fiesole. - Nach dem Studium von 1845 bis 1847 an der Düsseldorfer Akademie bei Johann Wilhelm Schirmer ging Böcklin 1850 nach Rom, wo er Oswald Achenbach und Anselm Feuerbach kennen lernte. In München wurde wenig später König Ludwig I. auf den Maler aufmerksam sowie der Kunstsammler Adolf Friedrich Graf von Schack, der 14 Gemälde von ihm erwarb. Nach Aufenthalten in Weimar, Rom und Basel kehrte Böcklin 1871 nach München zurück. 1874 zog er nach Florenz, wo er dem Kreis um Adolf von Hildebrand und Hans von Marées angehörte. Von 1885 bis 1892 lebte der Maler in der Nähe von Zürich. Durch den guten Absatz seiner Arbeiten war Böcklin bald unabhängig geworden; zum Durchbruch führte 1880 ein Vertrag mit dem Berliner Kunsthändler Fritz Gurlitt, der sich die Produktion sicherte. Hatte sich Böcklin zunächst vor allem der Landschaft gewidmet, so tauchen noch vor 1860 die ersten für den Maler so charakteristischen Gestalten auf, die als mythologische Figuren zugleich erdgebundene Naturkräfte verkörpern.

Arnold Böcklin

Faun, die Syrinx blasend, um 1875

Öl auf Leinwand, 62,5 x 50,0 cm
1913 als Schenkung des Bayerischen Stiftungsfonds erworben
Inv. Nr. 8741

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Arnold Böcklin

Pan im Schilf, 1858

Öl auf Leinwand, 199,7 x 152,7 cm
1859 durch König Ludwig I. vom Künstler erworben
Inv. Nr. WAF 67

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Arnold Böcklin

Villa am Meer, um 1864

Öl auf Leinwand, 62,1 x 74,3 cm
1941 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 10811

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Arnold Böcklin

Römisches Maifest, wohl 1872

Öl auf Leinwand, 75,5 x 61,0 cm
1926 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 9335

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Arnold Böcklin

Der Gang nach Emmaus, 1870

Öl auf Leinwand, 94,0 x 139,5 cm
1870 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11517

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Arnold Böcklin

Villa am Meer I, 1864

Öl auf Leinwand, 124,5 x 174,5 cm
1864 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11528

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Arnold Böcklin

Drachen in einer Felsenschlucht, 1870

Öl auf Leinwand, 152,0 x 92,5 cm
1871 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11531

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Arnold Böcklin

Ein Mörder, von Furien verfolgt, 1870

Öl auf Leinwand, 80,0 x 141,0 cm
1871 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11537

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Arnold Böcklin

Der Ritt des Todes (Herbst und Tod), 1871

Öl auf Leinwand, 79,0 x 136,5 cm
1871 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11539

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Arnold Böcklin

Ideale Frühlingslandschaft, 1871

Öl auf Leinwand, 73,5 x 59,6 cm
1871 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11527

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Arnold Böcklin

Ein heiliger Hain, um 1871

Öl auf Leinwand, 80,5 x 103,1 cm
Vor 1874 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11530

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Arnold Böcklin

Triton und Nereïde, 1874

Öl auf Leinwand, 105,3 x 194,0 cm
1874 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11534

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Arnold Böcklin

Eine Hirtin, 1864

Öl auf Leinwand, 62,0 x 52,8 cm
Vor 1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11529

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Arnold Böcklin

Die Klage des Hirten (Amaryllis), 1866

Öl auf Leinwand, 137,9 x 100,4 cm
1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11535

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Arnold Böcklin

Italienische Villa im Frühling, um 1870

Öl auf Leinwand, 80 x 102 cm
Um 1870 durch Adolf Friedrich Graf von Schack vom Künstler erworben
Inv. Nr. 11532

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Arnold Böcklin

Villa am Meer II, 1865

Öl auf Leinwand, 123,4 x 173,2 cm
1865 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11536

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Arnold Böcklin

Pan erschreckt einen Hirten, um 1860

Öl auf Leinwand, 134,5 x 110,2 cm
Vor 1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11533

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Arnold Böcklin

Der Einsiedler, um 1863

Öl auf Leinwand, 106,0 x 57,8 cm
Vor 1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11525

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