Selbstbildnis (M+)

Anthonis van Dyck

Susanna und die beiden Alten, um 1621/22

Leinwand, 194 x 144 cm
Aus der Düsseldorfer Galerie
Inv. Nr. 595

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Selbstbildnis

Gerade 20 Jahre alt, gab der Künstler ein frühes Zeugnis seiner Porträtkunst. Trotz seiner jugendlichen Erscheinung ist er sehr auf repräsentative Wirkung bedacht. Beschreibungen der Zeit heben sein angenehmes, mehr einem Adligen als einem Bürgerlichen gleichendes Auftreten wie auch die elegante Kleidung hervor. Die goldene Kette, wohl Geschenk des Herzogs Ferdinando Gonzaga, fügte der Künstler später im Zuge einer Überarbeitung und Erweiterung des Gemäldes ein.

Anthonis van Dyck (1599 ‐ 1641)

Leben und Werk

Flämischer Maler. Geboren 1599 in Antwerpen. 1 609 Schüler des Hendrick van Baien, seit 1615 eigene Werkstatt, 1618 Meister der Antwerpener Lukasgilde. Seit 1618 läßt sich seine Zusammenarbeit mit Rubens belegen. Nach einem kurzen Aufenthalt in London am Hofe James l. ging Van Dyck nach Italien, wo er sich vornehmlich in Genua, Venedig und Rom aufhielt. 1627 kehrte er nach Antwerpen zurück. 1632 wurde er Hofmaler Charles' l. in London. Mit Ausnahme eines längeren Aufenthaltes in Brüssel, 1634/35, blieb Van Dyck bis zu seinem Tode 1641 in London.

Anthonis van Dyck

Self-Portrait, c. 1615

Oil on oak, 43 x 32.5 cm

© Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste, Vienna

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