Paumgartner-Altar: Geburt Christi (M+)

Albrecht Dürer

Paumgartner-Altar: Geburt Christi, um 1500

Lindenholz (Tilia sp.), 155 x 126,1 cm
Erworben 1613 von Herzog Maximilian I. von Bayern aus der Katharinenkirche in Nürnberg
Inv. Nr. 706

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Paumgartner-Altar: Geburt Christi

Die Anbetung des Jesuskindes durch Maria, Joseph und die Hirten zeigt Dürer entsprechend der Schilderung der Legenda aurea in einen überdachten Durchgang zwischen zwei Gebäuden. Im Vordergrund kniet die Familie Paumgartner mit dem zweiten Gemahl der Barbara Paumgartner, Hans Schönbach. Auf den Flügeln erscheinen die Brüder Stephan und Lukas ein zweites Mal in Gestalt der hll. Georg und Eustachius. Die Anlage der Architektur verrät Dürers intensive Auseinandersetzung mit den Problemen der Perspektive.

Albrecht Dürer (1471 ‐ 1528)

Leben und Werk

Deutscher Maler, Kupferstecher, Zeichner und Kunsttheoretiker. Geboren 1471 in Nürnberg. Zunächst Goldschmiedelehre bei seinem Vater, 1486/89 Schüler des Malers Michael Wolgemut. Zwischen 1490 und 1494 u.a. in Kolmar, Basel und Straßburg. 1494/95 reiste er zum ersten Mal, 1505/07 zum zweiten Mal nach Italien; die hier gewonnenen neuen Impulse setzte er souverän in seine Formensprache um. Für die deutsche Malerei und Graphik war diese Konfrontation mit der italienischen Kunst von weittragender Bedeutung. Dürers Freundschaft mit dem Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer machte ihn mit der Gedankenwelt der Humanistenkreise bekannt. Zwischen 1512 und 1518 erhielt er zahlreiche Aufträge Kaiser Maximilians l. 1520/21 Reise in die Niederlande. Gestorben 1528 in Nürnberg.

Albrecht Dürer

Selbstbildnis im Pelzrock, 1500

Lindenholz (Tilia sp.), 67,1 x 48,9 cm
Erworben 1805 durch die Zentralgemäldegaleriedirektion
Inv. Nr. 537

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Albrecht Dürer

Vier Apostel: Hll. Johannes Ev. und Petrus, 1526

Lindenholz (Tilia sp.), 212,8 x 76,2 cm
Erworben 1627 durch Kurfürst Maximilian I. in Nürnberg
Inv. Nr. 545

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Albrecht Dürer

Selbstbildnis im Pelzrock, 1500

Lindenholz (Tilia sp.), 67,1 x 48,9 cm
Erworben 1805 durch die Zentralgemäldegaleriedirektion
Inv. Nr. 537

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