Der Kunsthistoriker und Mäzen Conrad Fiedler (M+)

Adolf von Hildebrand

Der Kunsthistoriker und Mäzen Conrad Fiedler, 1874/75

Marmor, H. 44 cm
1952 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. B 295

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Der Kunsthistoriker und Mäzen Conrad Fiedler

Adolf von Hildebrand (1847 ‐ 1921)

Leben und Werk

Geboren am 6. Oktober 1847 in Marburg, gestorben am 18. Januar 1921 in München. Von 1862 bis 1866 besuchte Hildebrand die Nürnberger Kunstschule. 1866/67 arbeitete er in München im Atelier Kaspar Clemens von Zumbuschs, den er 1867 auf einer Italienreise begleitete, wo er sich mit Hans von Marées und Konrad Fiedler anfreundete. Von 1868 bis 1872 war Hildebrand in Berlin tätig, bevor er 1873 mit Marées zusammen die Ausschmückung der Bibliothek der Zoologischen Station in Neapel übernahm. 1874 erwarb er das ehemalige Kloster S. Francesco di Paola bei Florenz, das er für Marées und sich zu einem Atelierhaus umbaute. Bereits 1875 zerbrach die Freundschaft. Hildebrand stellte in Wien, Berlin und 1891 in München aus, wo er mit dem Wittelsbacher-Brunnen seinen ersten großen Auftrag erhielt. Die Kunst des auch durch seine theoretische Schrift »Das Problem der Form in der bildenden Kunst« von 1893 einflussreichen Bildhauers, der eine große Zahl von Aufträgen ausführte, vereinfachte die aus der Wirklichkeit gewonnenen Strukturen - anfangs mehr im Sinne einer Idealisierung, später eher einer Formalisierung.

Adolf von Hildebrand

Der Netzträger, 1886

Marmor, H. 145,5 cm
1960 von der Nachlassverwaltung des Künstlers erworben
Inv. Nr. B 367

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