Elias in der Einöde (M+)

Ferdinand Olivier

Elijah in the Wilderness, um 1831

Öl auf Papier, auf Eichenholz geklebt, 75,0 x 56,5 cm
1934 aus dem Kunsthandel erworben
Inv. Nr. 9957

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Elijah in the Wilderness

Ferdinand Olivier (1785 ‐ 1841)

Leben und Werk

Wie nahe sich die konträren Auffassungen der Malerei Caspar David Friedrichs und jene der Nazarener kommen konnten, zeigt sich an der Person Ferdinand Oliviers. Als junger Künstler wurde er stark von Friedrichs Landschaftsmalerei beeinflusst, setzte sich aber zugleich, durch die Schriften Wackenroders und Tiecks angeregt, mit der Malerei Dürers auseinander. 1811 übersiedelte er nach Wien und trat dem Lukasbund bei, ging jedoch nicht, wie einige andere Mitglieder der Gruppe, nach Rom. Als überzeugter Protestant konvertierte Ferdinand Olivier auch nie zum katholischen Glauben, wie viele andere nazarenische Künstler es taten. Obwohl ihm die unmittelbare Italienerfahrung fehlte, stand er über seinen Bruder Friedrich Olivier in Kontakt mit der Kunst der Nazarener in Rom. Gleichwohl entwickelte Ferdinand Olivier unter dem Eindruck der österreichischen und deutschen Landschaft einen eigenständigen Stil, der aber deutlich nazarenisch geprägte Züge besitzt.

Ferdinand Olivier

Well in the Campagna, um 1825/30

Öl auf Papier, auf Eichenholz geklebt, 25,0 x 18,9 cm
1917 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 8920

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Ferdinand Olivier

Campagna Landscape with Mount Soracte, um 1825/30

Öl auf Papier, auf Eichenholz geklebt, 24,8 x 19,0 cm
1917 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 8921

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Ferdinand Olivier

Landscape for »Elijah in the Wilderness«, um 1830/31

Öl auf Leinwand, 75,7 x 56,3 cm
1906 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 8426

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