Heroische Landschaft mit dem hl. Georg (M+)

Joseph Anton Koch

Heroic Landscape with St George, 1807

Öl auf Leinwand, 101,0 x 133,7 cm
1808 durch König Max I. Joseph vom Künstler erworben
Inv. Nr. 4907

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Heroic Landscape with St George

Joseph Anton Koch (1768 ‐ 1839)

Leben und Werk

Der aus Tirol stammende Joseph Anton Koch lebte seit 1795 in Rom und war dort das Haupt der deutschen Künstlerkolonie. Mit seiner Kunst war er Vorbild für eine ganze Generation deutscher Landschaftsmaler und wurde von vielen jungen Künstlern bewundert und nachgeahmt. Seine Landschaften zielen auf die Wirkung des Erhabenen, Heroischen und heben sich dadurch von der vornehmlich gepflegten Tradition der Vedutenmalerei ab. Für Koch wie für viele andere Künstler galt Rom als Hauptstadt der Kunst und besaß mit den Überresten der Antike und den Meisterwerken der Renaissance eine ungebrochene Anziehungskraft. Vor allem jedoch bot die Stadt den Künstlern Zugang zu einer internationalen, häufig vermögenden Klientel aus Pilgern und Kunsttouristen. Die zunehmende Autonomie der Künstler machte sie von einem freien Kunstmarkt abhängig. Einen solchen fanden sie in Rom vor und dort konnten sie hoffen, ihren Lebensunterhalt durch ihre Kunst bestreiten zu können.

Joseph Anton Koch

Heroic Landscape with Rainbow, 1812

Öl auf Leinwand, 188,4 x 170,1 cm
1850 durch König Ludwig I. aus dem Besitz der Münchner Kunstakademie erworben
Inv. Nr. WAF 447

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Joseph Anton Koch

Wine Festival near Olevano, 1812

Öl auf Eichenholz, 46,7 x 58,3 cm
1847 durch König Ludwig I. aus dem Nachlass Robert von Langers erworben
Inv. Nr. WAF 448

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Joseph Anton Koch

Landscape near Olevano with Monk on Horseback, um 1830

Öl auf Leinwand, 49,7 x 61,0 cm
1935 aus dem Kunsthandel erworben
Inv. Nr. 10026

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Joseph Anton Koch

The Schmadribach Falls, 1822

Öl auf Leinwand, 131,8 x 110,0 cm
1829 durch König Ludwig I. vom Künstler erworben
Inv. Nr. WAF 449

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Joseph Anton Koch

Brickworks near Olevano, um 1830

Öl auf Leinwand, 46,4 x 58,2 cm
Vor 1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Inv. Nr. 11464

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