Taunuslandschaft (M+)

Hans Thoma

Landscape in the Taunus, 1890

Öl auf Leinwand, 113,8 x 88,8 cm
1891 auf der Kunstausstellung der Münchner Secession vom Künstler erworben
Inv. Nr. 7834

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Landscape in the Taunus

Hans Thoma (1839 ‐ 1924)

Leben und Werk

Geboren am 2. Oktober 1839 in Bernau im Schwarzwald, gestorben am 7. November 1924 in Karlsruhe. Nach einer Lehre als Lithograph war Thoma zunächst als Dekorationsmaler tätig. 1859 ging er an die Kunstschule in Karlsruhe, wo er besonders durch Hans Canon beeinflusst wurde. Seit 1866 in Düsseldorf, beeindruckten ihn 1868 auf seiner Parisreise zusammen mit Otto Scholderer vor allem Gustave Courbet und die Pleinairmaler von Barbizon. 1870 trat Thoma in München mit dem Kreis um Wilhelm Leibl in Verbindung. 1874 reiste er nach Italien und begegnete in Rom Hans von Marées und Adolf von Hildebrand. Von 1876 bis 1899 lebte Thoma in Frankfurt a. M.; 1899 wurde er zum Professor der Akademie und zum Leiter des Museums in Karlsruhe ernannt. Thematisch zwischen volkstümlicher Gemüthaftigkeit und gravitätischer Feierlichkeit changierend, gehört Thoma neben Wilhelm Leibl zu den begabtesten deutschen Malern in der Nachfolge Courbets.

Hans Thoma

In Memory of Orte, 1887

Öl auf Pappe, 52,0 x 71,5 cm
1925 aus Privatbesitz erworben
Inv. Nr. 9268

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