Doerner Institut

Aufgaben

Im Zentrum der heutigen Tätigkeit des Doerner Institutes steht die Betreuung sämtlicher Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die vom 14. Jahrhundert bis hin zur zeitgenössischen Kunst reichen. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet der kunsttechnologischen Erforschung historischer Maltechniken und -materialien sowie in der Entwicklung von physikalisch-chemischen Methoden zur Untersuchung von Kunstobjekten. Im Rahmen der Präventiven Konservierung nimmt die Beschäftigung mit Museumsbauten bedeutenden Raum ein. Insbesondere durch die enge Verbindung von praktischer Restaurierung, täglicher konservatorischer Museumsarbeit und international anerkannter naturwissenschaftlicher Forschung trägt das Institut wesentlich zur Erhaltung von Kulturgut bei.

Informationen über aktuelle und vergangene Projekte erhalten Sie auf der Website des Doerner Institutes

Aktuelles

Das Doerner Institut veranstaltet vom 15.-17.03.2018 die internationale Tagung “Tempera painting between 1800 and 1950. Experiments and innovations from the Nazarene movement to abstract art”

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt werden im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung sowohl theoretische als auch praktische Aspekte der Temperamalerei zwischen 1800 und 1950 kennen lernen: Wir beleuchten in Vorträgen und Posterpräsentationen das Thema aus den Blickwinkeln von Kunstgeschichte, Kunsttechnologie, Konservierungswissenschaft und Naturwissenschaften. Einen einmaligen praktischen Zugang zu dieser vielfältigen Thematik werden ganztägige Workshops und Führungen in die Sammlungen eröffnen.

Weitere Informationen zum vorläufigen Programm sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite des Doerner Instituts.

Wir raten Ihnen rechtzeitig zu buchen damit Sie sich einen Platz in Ihrem bevorzugten Workshop sichern können!

NEUE DIREKTORIN - DR. ANDREA FUNCK

Seit dem 01. Oktober 2017 hat Dr. Andrea Funck in der Nachfolge von Professor Dr. Andreas Burmester die Stelle als Direktorin des Doerner Instituts angetreten.

 

Geschichte

Das Doerner Institut wurde 1937 als eigenständiges Reichsinstitut für Maltechnik in München gegründet. Namensgeber war der Maler und Maltechniker Max Doerner (1870 – 1939), Professor an der Kunstakademie München, der sich mit seinem 1921 erstmals erschienenen Werk „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ eine hohe internationale Reputation erworben hatte. 1946 wurde das Institut mit seinem Labor und seiner maltechnischen Abteilung, die auch Restaurierungen ausführte, den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert. Die Restaurierungsabteilung des Doerner Institutes und die der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurden 1977 endgültig zusammengelegt. 

Publikationen

Das Doerner Institut hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Publikationen verfasst, die zur Standardliteratur der Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft gehören.

Eine vollständige Auflistung aller Publikationen und viele andere Informationen zur Geschichte und zu Projekten des Institutes finden Sie auf der Website des Doerner Institutes.

Kontakt

Das Doerner Institut ist Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Seine Adresse lautet:

Doerner Institut
Barer Straße 29
D 80799 München

Sekretariat: Frau Ruth Krauß
T +49.89. 23 80 5-155
F +49.89. 23 80 5-156
info@doernerinstitut.de