Doerner Institut

Aufgaben

Im Zentrum der heutigen Tätigkeit des Doerner Institutes steht die Betreuung sämtlicher Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die vom 14. Jahrhundert bis hin zur zeitgenössischen Kunst reichen. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet der kunsttechnologischen Erforschung historischer Maltechniken und -materialien sowie in der Entwicklung von physikalisch-chemischen Methoden zur Untersuchung von Kunstobjekten. Im Rahmen der Präventiven Konservierung nimmt die Beschäftigung mit Museumsbauten bedeutenden Raum ein. Insbesondere durch die enge Verbindung von praktischer Restaurierung, täglicher konservatorischer Museumsarbeit und international anerkannter naturwissenschaftlicher Forschung trägt das Institut wesentlich zur Erhaltung von Kulturgut bei.

Informationen über aktuelle und vergangene Projekte erhalten Sie auf der Website des Doerner Institutes

Aktuelles

EUROPÄISCHER TAG DER RESTAURIERUNG
am 14. Oktober 2018

Neun Themenführungen in den Pinakotheken: Restaurator*innen des Doerner Instituts stellen ihre Arbeit an den Bayerischen Staatsgemäldesammungen in Einzelführungen vor

Restauratoren des Doerner Instituts der BStGS…
… restaurieren
Jan Schmidt: Stephan Lochners Flügel des Weltgerichtsalters. Ihre wechselvolle Geschichte und die jüngste Restaurierung
Alte Pinakothek: 11 und 12 Uhr (je 30 Minuten)

… untersuchen
Elisabeth Bushart: Cy Twomblys großformatige Bilder. Materialtechnische Anmerkungen zum Werkprozess der Lepanto Bilder
Museum Brandhorst: 14 und 15 Uhr (je 30 Minuten)

… konservieren
Dr. Melanie Bauernfeind: Die versteckten Details. Präventive Konservierung im Museum
Alte Pinakothek: 12 und 13 Uhr (je 30 Minuten)

… bewahren
Florian Schwemer: Warum muss Licht restauriert werden? Dan Flavin, die Erweiterung des Kunstbegriffes und Bedeutung für die Restaurierung
Pinakothek der Moderne: 10 und 11 Uhr (je 30 Minuten)

… forschen
Maike Grün: Olaf Metzels „Reise nach Jerusalem“ im konservatorischen Blick: Herstellung, Material und Re-Installation
Pinakothek der Moderne: 16 und 17 Uhr (je 30 Minuten)

… bilden aus
Eva Schneider: Der Weg zum (etwas anderen) Traumberuf – So wird man Restaurator/Restauratorin
Neue Pinakothek: 12 und 13 Uhr (je 30 Minuten)

… betreuen
Renate Poggendorf: Vom Altern der Bilder – Restauratorische Betreuung einer historischen Sammlung
Neue Pinakothek: 13 und 14 Uhr (je 30 Minuten)

… vermitteln
Ulrike Fischer: Florenz und seine Maler. Restauratoren und die Vorbereitung eines Ausstellungsprojektes
Alte Pinakothek: 14 und 15 Uhr (je 30 Minuten)

… präsentieren
Johannes Engelhardt: Gemälderahmen im Spannungsfeld zwischen konservatorischem Anspruch und musealer Präsentation
Alte Pinakothek: 16 und 17 Uhr (je 30 Minuten)

Die Anmeldung erfolgt an den Kassen der jeweiligen Häuser eine halbe Stunde vor Beginn der entsprechend Führung. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, der Eintrittspreis in die Häuser beträgt 1 Euro (Sonntagseintritt).

Weitere Informationen zum Europäischen Tag der Restaurierung: https://www.tag-der-restaurierung.de/

Laufspuren von Insekten in Blütenstaubkunstwerken von Wolfgang Laib
Foto: Florian Schwemer, Doerner Institut, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

TAGUNG

ES KRABBELT IM MUSEUM!
Themen zwischen Bestimmung und Bekämpfung

6. und 7. Dezember 2018, Ernst von Siemens Auditorium Pinakothek der Moderne, München

Unter dem Titel „Es krabbelt im Museum! Themen zwischen Bestimmung und Bekämpfung“ veranstaltet der AK Konservierung/Restaurierung des DMB in Kooperation mit dem Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Fachgruppe Präventive Konservierung des VDR eine zweitägige Tagung mit Workshop rund um das Integrated Pest Management (IPM) in Museen.

Das gesamte Programm und die Themen der Tagung finden sie hier.

Anmeldung
Für die Tagung und den optionalen Workshop ist jeweils eine eigene Anmeldung erforderlich. Bitte verwenden Sie für beides das Anmeldeformular.
Anmeldeformular und weitere Informationen erhalten Sie über den Deutschen Museumsbund.

NEUE DIREKTORIN - DR. ANDREA FUNCK

Seit dem 01. Oktober 2017 hat Dr. Andrea Funck in der Nachfolge von Professor Dr. Andreas Burmester die Stelle als Direktorin des Doerner Instituts angetreten.

 

Geschichte

Das Doerner Institut wurde 1937 als eigenständiges Reichsinstitut für Maltechnik in München gegründet. Namensgeber war der Maler und Maltechniker Max Doerner (1870 – 1939), Professor an der Kunstakademie München, der sich mit seinem 1921 erstmals erschienenen Werk „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ eine hohe internationale Reputation erworben hatte. 1946 wurde das Institut mit seinem Labor und seiner maltechnischen Abteilung, die auch Restaurierungen ausführte, den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert. Die Restaurierungsabteilung des Doerner Institutes und die der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurden 1977 endgültig zusammengelegt. 

Publikationen

Das Doerner Institut hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Publikationen verfasst, die zur Standardliteratur der Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft gehören.

Eine vollständige Auflistung aller Publikationen und viele andere Informationen zur Geschichte und zu Projekten des Institutes finden Sie auf der Website des Doerner Institutes.

Kontakt

Das Doerner Institut ist Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Seine Adresse lautet:

Doerner Institut
Barer Straße 29
D 80799 München

Sekretariat: Frau Ruth Krauß
T +49.89. 23 80 5-155
F +49.89. 23 80 5-156
info@doernerinstitut.de