Das Bauhaus in Dessau (1926-1932) galt seinerzeit als eine der innovativsten Kunstschulen in Deutschland. Neben regulären Studierenden war die Schule auch für kurzzeitige Gaststudierende offen, die sich von künstlerischen und pädagogischen Konzepten des Bauhauses inspirieren ließen.
Die Malerin und Pianistin Florence Henri (1893 – 1982) und der Kirchenmusiker, Maler und Pädagoge Alfred Ehrhardt (1901 – 1984) hospitierten jeweils für wenige Monate am Bauhaus. In der Folge wandten sich beide Künstler:innen der Fotografie zu. Auf jeweils gänzlich unterschiedliche Weise ermöglichte ihnen das Medium die freie Umsetzung von am Bauhaus praktizierten Gestaltungsideen. Geradezu synästhetisch überführen sie Raum, Rhythmus, Form, Struktur und Kontrast ins fotografische Bild.
Eine Präsentation der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.