Rotundenprojekt 2025: Rupert Huber. Begegnungsmusik

Rotundenprojekt 2025: Rupert Huber. Begegnungsmusik

Rotundenprojekt 2025: Rupert Huber. Begegnungsmusik

Rupert Huber, Skizze zur „Walking Music“, Ton, Raum und Obertonverhältnis, Wien 2019 © Rupert Huber
Rupert Huber, Skizze zur „Walking Music“, Ton, Raum und Obertonverhältnis, Wien 2019 © Rupert Huber

Ausstellung

Rotundenprojekt 2025: Rupert Huber. Begegnungsmusik

Pinakothek der Moderne | Kunst
06.06.2025 — 09.11.2025
Rotunde

Musik lebt zwischen Menschen. Das ist das Credo des Musikers, Komponisten und Musikkünstlers Rupert Huber. Eigens für die Rotunde der Pinakothek der Moderne hat er im Dialog mit der Ars Electronica Solutions ein Musikstück geschaffen, das durch die Besucherinnen und Besucher des Museums aufgeführt wird. Denn erst deren Bewegungen lösen die Melodiesequenzen der Komposition aus und erschaffen so die Musik der Begegnung.

„Soziale Musik“ heißt das musikalisch-räumliche Format von Rupert Huber, in dem menschliche Begegnung zu Musik wird. „Soziale Musik“ erweitert das traditionelle musikalische System von zeitlicher Entwicklung und Tonhöhen um die Ebene des Möglichen, nicht Festgelegten.

Auch die „Begegnungsmusik“ basiert darauf, unvorhersehbare Ereignisse in eine Komposition einarbeiten zu können – durch Interaktion: Eine Person bewegt sich, ein Sensor erfasst ihre Bewegung und löst eine melodische Tonfolge aus. Mehrere Personen erschaffen auf diese Weise eine Art Symphonie: Ihre Begegnung wird nicht nur orchestriert, sie ist die Basis der Musikinstallation – eine Symphonie des Zusammentreffens von Menschen. Die Töne sind an die architektonische Situation der Rotunde in der Pinakothek der Moderne angepasst, die Proportionen des Raums bestimmen die Harmonisierung der Stimmen. Rupert Huber (*1967) lebt in Wien und arbeitet international. Innovative Ansätze und neue musikalische Ausdrucksformen machen ihn zu einer bedeutenden Figur in der zeitgenössischen Musikszene. Als Komponist ist er vor allem für seine Musikinstallationen, das elektronische Musikprojekt „tosca“ und seine Klavierstücke bekannt. Für ihn ist Musik Kommunikation und ein Beitrag zur Verständigung.

In Kooperation mit 
Ars Electronica Solutions
Michael Mondria, Managing Director
Harald Moser, Creative Direction & Project Management
David Holzweber, Technical Operations

Petros Kataras, Creative Engineering
Renée Gadsden, Artistic Advisor
AVL Cultural Foundation

Das Projekt wird ermöglicht durch 
PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

Das Projekt wird unterstützt durch 
Ars Electronica Solutions
AVL Cultural Foundation
Fohhn Audio AG
Rent.Group

Dank an 
Miro Craemer

BEGLEITPROGRAMM

Anton Biebl, Interimistischer Leiter Bayerische Staatsgemäldesammlungen Bernhart Schwenk, Kurator und Sammlungsleiter Gegenwartskunst, Pinakothek der Moderne Rupert Huber, Komponist im Gespräch mit Renée Gadsden, Kunst-und Kulturhistorikerin

Lena Fankhauser, Viola

Lena Fankhauser ist eine trinidadisch-schweizerische Violistin, die in Montreal geboren wurde und unter anderem an der Yehudi Menuhin School, an der Juilliard School und am Mozarteum in Salzburg studierte. Sie ist weltweit in Konzertsälen wie der Carnegie Hall und der Royal Albert Hall aufgetreten und hat mit Ensembles wie der Wiener Staatsoper, den Münchner Philharmonikern und dem Chineke! Orchester gespielt. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie Gründungsmitglied des Koehne Quartetts, (CH)AMBER und des Big Island Orchestra Vienna.

Rupert Huber im Gespräch mit Bernhart Schwenk und Renée Gadsden

Interaktive Führung mit Domenica Ewald 

Die interaktive Führung lädt dazu ein, dem Rotundenprojekt von Rupert Huber auf körperlicher Ebene zu begegnen und gemeinsam nachzuspüren, wie Atem, Klang und Bewegung den Museumsraum neu erfahrbar machen können.

Renée Gadsden im Gespräch mit Primarius Gottfried Kranz, Neurologe, und Rupert Huber

Willkommen im KunstWerkRaum! In unserem interkulturellen Programm laden wir ein zur Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und aller Altersstufen. 

Anmeldung unter kunstwerkraum@mpz-bayern.de

Eine Begegnung mit dem legendären Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft

mit Marold Langer-Philippsen, Rupert Huber und Harald Moser, Ars Electronica Solutions

Dalma Sarnyai, Flöte 
Lena Fankhauser, Viola 
Rupert Huber, Electronics

Lena Fankhauser ist eine trinidadisch-schweizerische Violistin, die in Montreal geboren wurde und unter anderem an der Yehudi Menuhin School, an der Juilliard School und am Mozarteum in Salzburg studierte. Sie ist weltweit in Konzertsälen wie der Carnegie Hall und der Royal Albert Hall aufgetreten und hat mit Ensembles wie der Wiener Staatsoper, den Münchner Philharmonikern und dem Chineke! Orchester gespielt. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie Gründungsmitglied des Koehne Quartetts, (CH)AMBER und des Big Island Orchestra Vienna.

Dalma Sarnyai, geboren 1995 in Sopron (Ungarn), ist eine in Wien lebende Flötistin und Performerin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Nach ihrem Flötenstudium an der mdw, das sie 2023 mit Auszeichnung abschloss, entwickelt sie eigene Projekte an der Schnittstelle von Musik, Performance und Raum. Ihre künstlerische Praxis verbindet klassisches Repertoire mit neuen Ausdrucksformen und reicht von Solokonzerten über Kammermusik bis hin zu interdisziplinären Performances im europäischen Raum.

Interaktive Führung mit Domenica Ewald

Die interaktive Führung lädt dazu ein, dem Rotundenprojekt von Rupert Huber auf körperlicher Ebene zu begegnen und gemeinsam nachzuspüren, wie Atem, Klang und Bewegung den Museumsraum neu erfahrbar machen können.

Rupert Huber, The Irvine

Musikalischer Ausklang

Das gesamte Progamm finden Sie auch hier: