14.06.2019: „Utrecht, Caravaggio und Europa“ im Digitalen Raum

Neue Wege der Ausstellungsvermittlung

Die Ausstellung „Utrecht, Caravaggio und Europa“ in der Alten Pinakothek kann man seit dem 5. Juni 2019 auch virtuell erleben. Während die einzigartige Zusammenstellung der Originale nur noch bis zum 21. Juli 2019 in München zu sehen ist, wird die Ausstellung auch darüber hinaus noch digital verfügbar sein.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehen in Kooperation mit Google Arts & Culture neue Wege der Ausstellungsvermittlung und bieten einen innovativen Zugang zur Kunst im digitalen Raum. Durch ihren umfangreichen Auftritt auf der internationalen Plattform Google Arts & Culture wird die einzigartige Zusammenschau der zahlreichen internationalen Leihgaben der Ausstellung „Utrecht, Caravaggio und Europa“ auch über den Ausstellungsort hinaus einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht. Neben der Alten Pinakothek und dem Centraal Museum in Utrecht unterstützen weitere 18 Partner das Projekt mit Exponaten aus ihren Sammlungen, darunter die National Gallery of Arts in Washington D.C., das Musée du Louvre in Paris, die National Gallery in London, das Metropolitan Museum of Art in New York und das Rijksmuseum in Amsterdam.

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, Die Wahrsagerin, um 1595/96, Musei Capitolini, Pinacoteca Capitolina, Rom

Originale digital erleben

Insgesamt 55 Werke sind in zahlreiche eigens aufbereitete „Geschichten“ eingebettet. Das Angebot ist mit mobilen Endgeräten zugleich über die kostenlose Google Arts & Culture-App (Android & iOS) einzusehen. Medienstationen in der „Europa-Lounge“ der Alten Pinakothek machen die Inhalte für Besucherinnen und Besucher vor Ort verfügbar. Auch über die Ausstellungswebsite sind die Inhalte auf Google Arts & Culture erreichbar. Auf diese Weise können die bereitgestellten Inhalte sowohl zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches wie auch zur Inspiration dienen.

Ganz nah dran: Caravaggios Wahrsagerin in einer Story

Die Kunst der Caravaggisten erkunden

Mehr als 30 interaktive und multimediale Erzähleinheiten bringen die ausgestellten Werke nahe, berichten über das Leben der Maler in Utrecht und Rom und bieten darüber hinaus einen Zugang zu weiteren spannenden Ausstellungsinhalten. Die unterschiedlichen Formate wurden vom Ausstellungsteam in Zusammenarbeit mit den Kulturkonsorten, dem Netzwerk für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation im digitalen Raum, erarbeitet und sind in deutscher sowie englischer Sprache abrufbar. So könnt ihr beispielsweise das Thema „Musik“ in der Kunst der Caravaggisten bei Google Arts & Culture erkunden

„Durch einen umfangreichen digitalen Auftritt bei Google Arts & Culture mit Filmdokumentationen, Virtual Reality Touren und spannenden Hintergrundgeschichten wollen wir für die Ausstellung und die Kunst der Caravaggisten begeistern. Dabei folgen wir der Devise, dass alle digitalen Formate letztlich zum originalen Kunstwerk führen sollen“

Dr. Bernd Ebert, Kurator der Ausstellung

Per „Virtual Reality“ durch die Alte Pinakothek

Offen für Alle

Die gesamte Ausstellung wurde mit 360°-Ansichten aufgenommen und kann über Google Arts & Culture mit einem Smartphone und beispielsweise einem Google Cardboard als VR-Rundgang besichtigt werden. Die User erwarten eigens erstellte multimediale Touren mit interaktiven Raumansichten, Audioguide, Musik- und Filmaufnahmen sowie Detailansichten der Kunstwerke.

„Meisterwerke Caravaggios und seiner Nachfolger in dieser Zusammensetzung in der Alten Pinakothek zu sehen, ist ein ganz besonderes kulturelles Erlebnis! Daher freuen wir uns sehr, dass wir seit heute und über das Ende der Ausstellung hinaus Menschen weltweit die Möglichkeit geben, sie auch virtuell im Detail zu betrachten”

Simon Rein, Program Manager Google Arts & Culture

Mit der Kooperation mit Google Arts & Culture gehen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bedeutende Schritte im Rahmen ihrer digitalen Strategie. Im Sinne des zentralen Leitsatzes „Offen für Alle“ erfüllt die Präsenz der Ausstellungen auf Google Arts & Culture den Anspruch, den Zugang zu den Ausstellungsräumen mit digitalen Mitteln zu erweitern und zu erleichtern. Durch diesen Schritt kann auch denjenigen Interessenten, die aus verschiedenen Gründen die Ausstellung nicht besuchen können, ein – zumindest virtueller – Zugang zur Ausstellung ermöglicht werden.

Das Projekt auf Google Arts & Culture ist erreichbar über: g.co/pinacaravaggisti

Was haltet ihr davon? Seid ihr an einem Google Cardboard interessiert? Sendet uns eine Nachricht über das Kontaktformular!