12. Februar 2017: Mitmachen beim Instawalk zu #StadtLandBild!

Mitmachen beim Instawalk zu #StadtLandBild!

#STADTLANDBILD
SOCIAL-MEDIA-AKTION  ZUR AUSSTELLUNG

Die „Ruhrgebietslandschaften“ von Albert Renger-Patzsch waren keine Auftragsarbeiten, sondern entstanden in den Jahren 1927 bis 1935 frei in zeitlichen und örtlichen Zwischenräumen zwischen seinen Aufträgen. Er fotografierte unterwegs, nebenbei, zwischendurch und auf Reisen, geradeso wie heutzutage unzählige Instagram-Fotos entstehen. Wir haben in den vergangenen Wochen die digitale kreative Energie rund um die Social-Media-Plattform Instagram mit den Ursprungsideen von Albert Renger-Patzsch verbunden und begaben uns mit #StadtLandBild auf die Suche nach aktuellen Räumen im Wandel zwischen Industrie, Natur und Landschaft. Gemeinsam mit Euch erkundeten wir die Stadtrandlandschaften, Vorstadtsiedlungen, Schrebergärten und Industrieanlagen von heute und es gelang ein kollektives, bildliches Kommunizieren zu Ehren von Albert Renger-Patzsch, das wir nun in einer großen Live-Aktion fortführen wollen, um weitere aktuelle Eindrücke von Urbanität und Umnutzung auf Instagram zusammenzutragen.

INSTAWALK #STADTLANDBILD

Albert Renger-Patzschs Aufnahmen der „Ruhrgebietslandschaften“ haben auch nach beinahe 90 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren. Im Gegenteil: Die bereits über 1200 Bilder unserer Social-Media-Aktion #StadtLandBild auf Instagram beweisen, dass die Ästhetik von Albert Renger-Patzsch ganz den Zeitgeist trifft.

Nun geht unser deutschlandweites digitales Experiment in die nächste Runde: Am 4. März 2017 veranstalten wir zusammen mit den Kulturkonsorten in München und den Herbergsmüttern im Rheinland einen großen InstaWalk, bei dem wir die Motive der „Ruhrgebietslandschaften“ in der modernen Großstadt aufspüren wollen. Um vorab bereits ein Verständnis für die besondere Klarheit der Bildkompositionen von Albert Renger-Patzsch zu bekommen und den Fotografen im Detail kennenzulernen, startet der InstaWalk mit einer Ausstellungsführung in der Pinakothek der Moderne. Um allen Instagramern möglichst viel Freiraum bei der Motivauswahl zu lassen, wird der weitere Ablauf an Eure Interessen angepasst. Ihr seid neugierig geworden und wollt München mit Albert Renger-Patzschs Augen neu entdecken? Dann meldet Euch jetzt an! Und wer unsere Live-Aktionen kennt, der weiß bereits: Spaß und Überraschungen kommen bestimmt nicht kurz.

Wann?
Samstag, 04. März 2017
Dauer insgesamt: von circa 10 Uhr bis 13:30 Uhr (Ausstellungsführung und InstaWalk)

Treffpunkt:
9:45 Uhr in der Rotunde der Pinakothek der Moderne

Hashtags der Aktion:
#StadtLandBild UND #StadtLandMuc

Anmeldung:
Viele Wege führen nach Rom: Anmelden könnt Ihr Euch bis spätestens 02. März 2017
per Tweet, Kommentar oder Privatnachricht über die Social-Media-Kanäle der @Pinakotheken (Instagram, Twitter, Facebook). Oder Ihr nutzt die Möglichkeit der Anmeldung über die Kulturkonsorten.

Bitte meldet Euch bei gewünschter Teilnahme UNBEDINGT an, da wir in den Ausstellungsräumen leider nicht unbegrenzt Platz haben und auch sonst einige Vorbereitungen treffen müssen. Es gilt die universelle Regel: First come, first served.

 

Alle Informationen rund um unsere Social-Media-Aktion #StadtLandBild auf www.pinakothek.de/StadtLandBild.

Albert Renger-Patzsch
Bohrerstraße und Zeche Victoria
Mathias, Essen, 1929
© Albert Renger-Patzsch / Archiv Ann und Jürgen Wilde / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften

Noch bis zum 23. April 2017 sind die "Ruhrgebietslandschaften" des Industrie- und Sachfotografen Albert Renger-Patzsch (1897 Würzburg – 1966 Wamel) aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne zu sehen. Renger-Patzschs sachlich klare Darstellungen von industriellen Objekten, Alltagsgegenständen und Architektur waren richtungsweisend für die Bildästhetik der Fotografie der Moderne und wirken bis heute nach.

In den Jahren 1927-1935 nahm Albert Renger-Patzsch eine umfassende fotografische Serie von Stadtrand- und Haldenlandschaften, Vorstadtsiedlungen, Schrebergärten und Zechenanlagen im Ruhrgebiet auf. Diese Werkgruppe stellt eine der wenigen nicht auftragsgebundenen Arbeiten Renger-Patzschs dar. Mit ihrer zurückhaltenden Emotionalität und kompositionellen Klarheit markieren die Aufnahmen eine signifikante Position im künstlerischen Genre Landschaft, wie sie beispielsweise in der zeitgleichen Malerei selten zu finden ist. Rund 80 Jahre nach ihrer Entstehung sind Albert Renger-Patzschs Ruhrgebietsfotografien aktueller denn je; sie geben einen visuellen Kommentar zur heutigen Diskussion um Urbanität, Zersiedlung und Umnutzung von Folgelandschaften.

 

Gefördert durch:

Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
Bayerische Sparkassenstiftung