| 1842/44 |
Der Architekt Franz Jakob Kreuter (1813-1889), ein Schüler von Friedrich von Gärtner, errichtet im Auftrag des königlich bayerischen Kämmerers und Obersthofmeisters Graf Friedrich Wilhelm Alfred von Dürckheim-Montmartin (1794-1879) das Palais Dürckheim an der Türkenstraße 4 in prominenter Nachbarschaft zum 1845/48 gebauten Wittelsbacher Palais. |
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| 1855 |
Die königlich preußische Staatsregierung kauft das Palais Dürckheim im Oktober und das Adelspalais wird Sitz der Preußischen Gesandtschaft am königlichen Hofe in Bayern. Verschiedene bauliche Veränderungen werden durchgeführt. Im September 1909 zieht die preußische Gesandtschaft dann in den von Max Littmann entworfenen und von Wilhelm II. gestifteten Neubau an der Prinzregentenstraße (heutige Sammlung Schack). |
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| 1912 |
Umbau der Fassade (heutiger Zustand). Im August 1912 erwirbt Graf Maximilian von Drechsel, Kämmerer und Major a.D., das Anwesen von der K. Preußischen Regierung. |
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| 1937 |
Am 2. April 1937 erwirbt das Deutsche Reich (Reichspolizeifiskus) das Gebäude, in dessen unmittelbarer Nähe sich seit Herbst 1933 die Münchner Gestapo-Zentrale im ehemaligen Wittelsbacher Palais einquartiert hat, und richtet dort ein Polizeikrankenhaus ein. |
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| 1945 |
Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches und der Befreiung Münchens durch die amerikanischen Truppen wird das durch Fliegerangriffe beschädigte Gebäude samt Inventar von der amerikanischen Militärregierung beschlagnahmt. |
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| 1946 |
Das im Mai 1946 gegründete Landeserkennungsamt, das spätere Landeskriminalamt (LKA), bekommt Räumlichkeiten in der Türkenstraße 4 zugewiesen. Bis 1968 arbeiten hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kriminaltechnik. |
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| 1961 |
Die Stadt München erwirbt vom Freistaat Bayern im Tausch gegen den Luitpold-Park das Grundstückareal Brienner-/Türkenstraße. Auf dem Gelände sollte ursprünglich das städtische Kulturhaus (»Gasteig«) entstehen. |
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| 1968 |
Nach dem Umzug des LKA in die Maillingerstraße steht das Gebäude leer und ist, wie der Münchner Merkur im Juli 1970 berichtet, aufgrund der Baumaßnahmen für den Altstadt-Ring »von der Spitzhacke bedroht«. |
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| 1977 |
Das Palais Dürckheim wird von der Bayerischen Landesbank erworben und als internes Schulungszentrum genutzt. |
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| 29.11.2004 |
Das Palais Dürckheim wird den Pinakotheken von der Bayerischen Landesbank im Rahmen einer Public Private Partnership überlassen. |
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| 29.04.2006 |
Eröffnung des Hauses als Zentrum der Kunstvermittlung unter dem Namen »Palais Pinakothek«. |