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Geschichte der Sammlung
1809
Kronprinz Ludwig von Bayern erwirbt das erste zeitgenössische
Gemälde: ‘Die büßende Magdalena’ von
Friedrich Heinrich Füger.
1825
Regierungsantritt König Ludwigs I. Planmäßiger Ausbau
der Sammlung zeitgenössischer Kunst.
1841
Ludwig I. erwirbt die Sammlung Leo von Klenzes mit sechzig Gemälden
zeitgenössischer Künstler.
1846
Grundsteinlegung zum Bau der Neuen Pinakothek.
1853
Eröffnung der von Ludwig I. privat finanzierten, nach Plänen
Friedrich von Gärtners und August von Voits errichteten Neuen
Pinakothek.
1855
umfasst der Bestand 309 Gemälde, darunter der Griechenland-Zyklus
von Carl Rottmann, der ursprünglich für die Hofgartenarkaden
vorgesehen war.
1855
Ankauf von Pilotys ‘Seni vor der Leiche Wallensteins’.
1859
Ludwig I. erwirbt Böcklins ‘Pan im Schilf’ für
die Neue Pinakothek, ein früher Akt der öffentlichen Anerkennung
dieses Künstlers.
1868
Tod König Ludwigs I. Der Gemäldebestand der Neuen Pinakothek
umfasst 418 Werke.
1870
Erwerbung von Feuerbachs ‘Medea’ durch König Ludwig
II.
1880er Jahre
Der bayerische Staat beginnt Gemälde für die Neue Pinakothek
zu erwerben.
1890
Leibls ‘In der Bauernstube’ kommt als erstes Gemälde
dieses Künstlers in die Neue Pinakothek.
1891
Der Freund und Förderer Hans von Marées’, Konrad
Fiedler, schenkt der Sammlung neunzehn Werke des Künstlers.
Erwerbung von Liebermanns ‘Frau mit Geißen in den Dünen’.
1909/14
Hugo von Tschudi, der 1909 zum Generaldirektor berufen worden war,
leitet die Erwerbung von 44 Gemälden und neun Skulpturen vor
allem neuerer französischer Künstler ein. Nachdem die Werke
nicht aus öffentlichen Mitteln erworben werden durften, kommen
sie schließlich als Stiftungen von Privatpersonen in die Sammlung.
Teil der sog. Tschudi-Spende sind Hauptwerke von Manet, Monet, van
Gogh, Gauguin und Cezanne.
1915
Die Neue Pinakothek geht aus dem Eigentum des königlichen Hauses
in Staatseigentum über.
1920
Neuordnung der Bestände. Ausgliederung einer modernen Abteilung
in die „Neue Staatsgalerie“ im Kunstausstellungsgebäude
am Königsplatz.
1938
Van Goghs Selbstbildnis wird als „entartet“ beschlagnahmt
und 1939 verkauft.
1944/45
Das Gebäude der Neuen Pinakothek wird durch Bomben schwer beschädigt.
1949
Abbruch der Ruine.
1947-1979
Provisorische Ausstellung ausgewählter Werke im Haus der Kunst.
1966/67
Ideenwettbewerb für den Neubau der Neuen Pinakothek. Alexander
von Branca erhält den 1. Preis.
1975
Grundsteinlegung zum Neubau nach Plänen Alexander von Brancas.
1981
Eröffnung des Neubaus der Neuen Pinakothek.
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