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DAS DOERNER INSTITUT
Das Doerner Institut wurde 1937 als eigenständige „Staatliche Prüf- und Forschungsanstalt für Farbentechnik“ in München gegründet. Namensgeber war der Maler Max Doerner (1870 – 1939), Professor an der Kunstakademie München, der sich mit seinem 1921 erstmals erschienenen Werk „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ eine hohe internationale Reputation erworben hatte. 1958 wurde das Institut den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert und umfaßt seit 1977 neben der naturwissenschaftlichen Abteilung auch deren Restaurierungsabteilung.
Im Zentrum der Tätigkeit des Doerner Institutes steht heute die Betreuung sämtlicher Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die vom 14. Jahrhundert bis hin zur zeitgenössischen Kunst reichen. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Erforschung historischer Maltechniken und -materialien sowie von physikalisch-chemischen Methoden zur Untersuchung von Kunstobjekten. Im Rahmen der Präventiven Konservierung – die hohe Priorität hat - nimmt die Beschäftigung mit Museumsbauten oder als Museum genutzten historischen Gebäuden zunehmend Raum ein. Insbesondere durch die enge Verbindung praktischer Restaurierung und naturwissenschaftlicher Forschung trägt das Institut mit der Entwicklung neuer Verfahren zur Erhaltung von Kulturgut bei.
Kontakt über www.doernerinstitut.de
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