FRAUEN
30.03.2012 - 15.07.2012
Pinakothek der Moderne
Das Gemälde hat eine bewegte Geschichte. Aus der Sammlung eines französischen Adligen gelangte es 1602 in den Besitz Kaiser Rudolphs II., einige Jahre später ist es in München in der Kammergalerie Kurfürst Maximilians I. nachzuweisen. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die zwei ursprünglich halbrund geschlossenen Tafeln zu einer vereint und zu einem Hochrechteck ergänzt, der kniende Stifter wurde durch Attribute (Lilienzweig und Zimmermannswerkzeug) in einen hl. Joseph umgewandelt. Die Ergänzungen wurden 1911 weitgehend rückgängig gemacht.
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