GEORGE STUBBS
26.01.2012 - 06.05.2012
Neue Pinakothek
Werke der Frühromantik für Gitarre und Hammerflügel
Wenn im Kopiensaal der Sammlung Schack Werke für Gitarre und Hammerflügel erklingen, entspricht das sowohl der Aufführungstradition wie auch der Klangvorstellung der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Bautechnische Neuerungen im Wiener Gitarrenbau - blitzschnelle Verstellung der Saitenlage, keilförmiger Rumpf und erhöhtes Griffbrett werden noch heute verwendet - bewirkten besonders bei den Gitarren aus dem Hause Anton Staufer eine ungewöhnlich große Kantabilität und Lautstärke. Die Gitarre fand dadurch Eingang in die Kammermusik und war gerade für den bürgerlichen Salon wie geschaffen.
Bei den Tasteninstrumenten war das Cembalo zu dieser Zeit längst durch den Hammerflügel ersetzt worden, im Konzert erklingt der Nachbau eines in Amsterdam 1815 von J.L. Dulcken erbauten Instruments. In den Werken von Beethoven, Carulli und Moscheles/Giuliani hat das Tasteninstrument sowohl begleitende wie auch konzertante Funktion, so dass die unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten der beiden Saiteninstrumente auf vielfältigste Weise beleuchtet werden. Es musizieren Studierende der Hochschule aus der Gitarrenklasse von Prof. Franz Halász bzw. der Klasse für Cembalo und Hammerklavier von Prof. Christine Schornsheim.
Eine Konzertreihe in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München
DO 23.02. | 18.30 | Sammlung Schack, Kopiensaal | Eintritt 7 Euro
Der Kartenvorverkauf beginnt zwei Wochen vor Veranstaltungstermin an der Museumskasse.