Johann Martin von Rohden

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Johann Martin von Rohden (1778-1868)

Geboren am 30. Juli 1778 in Kassel, gestorben am 9. September 1868 in Rom. Nach dem Studium an der Kasseler Akademie ging Rohden 1795 nach Italien, wo er in Rom in Kontakt zu Johann Christian Reinhart stand. Nach einem längeren Aufenthalt in Deutschland kehrte er 1802 für weitere neun Jahre nach Rom in den Kreis um Joseph Anton Koch zurück. 1811/12 erneut in Kassel, ließ er sich 1815 endgültig in Rom nieder, unterbrochen nur von einer Tätigkeit als Hofmaler Kurfürst Wilhelms II. von Hessen zwischen 1827 und 1829. Von Beginn an galt sein Interesse der Architektur und der Landschaft, die neben der realistischen Darstellung des Lichts zunehmend zum streng organisierten Bildaufbau tendiert, wie er auch für Reinhart und Koch typisch ist.