Charles-François Daubigny

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Charles-François Daubigny (1817-1878)

Neue Pinakothek

Saal 14

Geboren am 15. Februar 1817 in Paris, gestorben am 19. Februar 1878 ebenda. Nach erstem Unterricht bei seinem Vater wurde Daubigny 1834 Restaurator am Louvre; in der Umgebung von Paris und in Fontainebleau begann er mit Studien nach der Natur. Seit 1840 stand er in Kontakt zu den Malern von Barbizon, vor allem zu Camille Corot, mit dem er Reisen in verschiedene Gegenden Frankreichs unternahm. Auf der Suche nach geeigneten Naturmotiven befuhr er von 1856 an mit einem Atelierboot die Seine und die Oise, bevor er sich 1860 in Auvers-sur-Oise niederließ. 1836 bereits in Rom und der Campagna, führten ihn Reisen zwischen 1865 und 1870 nach England, Spanien und Holland. In späteren Schaffensjahren selbst zur impressionistischen Malweise tendierend, förderte Daubigny als Mitglied der Salon-Jury seit 1868 die innovativen jungen Maler. Seine neue Auffassung der Landschaftsmalerei macht ihn zu einem wichtigen Vorläufer der Impressionisten.