Forschung

Karte Säkularisationsgebiet aus dem 19. Jahrhundert

Als Langzeitprojekt ist die Aufarbeitung der Erwerbungen angelegt, die die Vorgängerinstitution der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Zuge der Säkularisationszeit und der territorialen Umwälzungen zwischen 1802 und 1816 tätigte. Franken steht dabei zunächst im Zentrum, aber auch die Erwerbungen aus anderen Regionen des heutigen Bayern beziehungsweise ehemals zugehörigen Gebiete werden nach und nach bearbeitet. Bei weitem ging nicht „alles nach München“ – so die landläufige Vorstellung –, manch örtlicher Bestand existierte als kurfürstlich und später königlich bayerische Filialgalerie fort. Sekundärziel des Projektes ist es, der vielfach undifferenzierten Darstellung des Themas mit wissenschaftlicher Genauigkeit und Objektivität zu begegnen.